TAZ: Wie kommt er durch die Coronapandemie? „Die lokalen Kräfte sichtbarer machen“

Der Leipziger Club Institut fuer Zukunft (IfZ) ist für progressive elektronische Musik bekannt. Jasmin und Neele im Gespräch mit Lars Fleischmann.

taz: Im Sommer 2020 hat das Institut fuer Zukunft einen Biergarten eröffnet, Ersatz dafür, dass Ihr Club selbst aufgrund der Corona­pandemie-Beschränkungen geschlossen bleiben musste. Wie haben das Ihre Gäste aufgenommen?

Jasmin (IFZ-Redaktion): Dass wir mal einen Freisitz mit Fassbier eröffnen, hätten wir uns Anfang des letzten Jahres bestimmt nicht vorstellen können. Die Sehnsucht, das Institut fuer Zukunft nach der Schließung im März wiederzubeleben, war groß. Sowohl aufseiten der Crew als auch bei Freun­d:in­nen des Ladens. Wir haben unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen, die ständig angepasst wurden, einen Raum geschaffen, der uns und unseren Gästen ein Gefühl von Gemeinschaft zurückgegeben hat. Mit der „Asphaltromantik“, die dabei entstanden ist, haben wir versucht, eine Brücke zu schlagen zwischen industriellem Techno­keller und klassischem Biergartenkonzept. Wir nannten es deshalb Teergarten.

© TAZ, Kultur, 5.2.2021

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