„Who the fuck is Kafka?“ Nach dem gleichnamigen Roman von Lizzie Doron
Eine jüdisch-israelische Schriftstellerin und ein palästinensisch-israelischer Journalist begegnen sich auf einer Friedenskonferenz in Rom. Sie hat in ihrem persönlichen Gepäck den Holocaust, er die Geschichte von Vertreibung und Diskriminierung seit dem 1948er-Krieg.
Zwei Intellektuelle, voller Vorurteile und Nichtwissen über die Gegenseite, die ein positives Exempel statuieren wollen. Sie wird die Geschichte seiner Familie aufschreiben und er die ihre verfilmen. Ein oft quälender Prozess des ständigen Auf und Ab beginnt, der tiefe Einblicke in das israelisch-palästinensische Dilemma eröffnet.
Lizzie Doron, geboren 1953 in Tel Aviv, studierte Linguistik, bevor sie Schriftstellerin wurde. Ihr erster Roman »Ruhige Zeiten« wurde mit dem von Yad Vashem vergebenen Buchman Preis ausgezeichnet. 2007 erhielt sie den Jeanette Schocken Preis.
Aus dem Hebräischen von Mirjam Pressler
Mit: Corinna Kirchhoff, Felix Knopp, Oda Thormeyer, Michael Weber u. a.
Musik: Sabine Worthmann
Hörspielbearbeitung und Regie: Andrea Getto
(Produktion: NDR 2016)