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Residenzkünstlerin des NDR Unsuk Chin bekam den Bach-Preis der Stadt Hamburg Von Margarete Zander

Unglaublich, was die Rolle als Composer in Residence auslösen kann: In die Komponistin Unsuk Chin scheinen sich Musiker und Publikum des NDR und der Elbphilharmonie geradezu verliebt zu haben. Ihre Werke werden mit Begeisterung aufgenommen.

Und sie ist ganz verliebt in Hamburg. Auch wenn sich die Komponistin als 27-Jährige nach drei Jahren Studium in Hamburg eigentlich nicht vorstellen mochte, wieder in die Hansestadt zu kommen. Der Kulturschock hatte die Studentin aus Korea Mitte der 1980er-Jahre musikalisch verstummen lassen. Doch schon bald entwickelte sie ihre eigene Sprache, unterstützt durch das Elektronische Studio der TU Berlin – dank des Studiums bei György Ligeti an der Hamburger Musikhochschule. Wie sie ihre eigene Position sieht? Sie liebt Virtuosität und Frauenstimmen…

Texte zur Sendung

Die Musik von Johann Sebastian Bach hilft Unsuk Chin nicht nur, klare Strukturen zu finden: „Musik von Bach bringt einen dazu, sich mit der tiefsten Substanz zu beschäftigen. Das ist einfach unglaublich bei Bach. Und deshalb kommt man von Bach nie los.“

© NDR Kultur, Neue Musik, 11.2.2020

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