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„Angelika“ Annäherung an ein Kinderleben Von Charly Kowalczyk

Als das Jugendamt Angelika aus ihrer Familie nimmt, ist sie neun Jahre alt, kann nur schlecht sprechen, weiß nicht, wie man mit Messer und Gabel isst, hat weder ein eigenes Bett noch eine eigene Zahnbürste.

Bei ihren Pflegeeltern, die sie in einem Brandenburger Dorf großziehen, beginnt Angelika zu erzählen – wie sie zu Hause eingesperrt und geschlagen wurde, wie Vater, Onkel und Bruder sie jahrelang sexuell missbrauchten. Zehn Jahre später lebt sie in einer Wohnstätte für Menschen mit Behinderungen. Mit dem Autor begibt sie sich noch einmal in ihre Vergangenheit. Am Ende bleibt die Frage: Warum haben Nachbarschaft, Schule und Jugendamt so lange nichts von ihrem Leid bemerkt? – Das Feature ist Auftakt für die Nachfolgesendung „Lust auf Leben“, in der der Autor Angelika weitere zehn Jahre später noch einmal trifft.



Angelika“ Annäherung an ein Kinderleben
Von Charly Kowalczyk
Regie: Friederike Wigger
Mit: Eva Meckbach und Bernhard Schütz
Ton: Hermann Leppich
Produktion: DKultur/NDR 2010

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