„Wer braucht Musik?“ Über die Tonkunst in Krisenzeiten – eine Ernüchterung Von Werner Klüppelholz
Weit über einhunderttausend Veranstaltungen sind coronabedingt ausgefallen und was allmählich wieder stattfindet, leidet unter einer Beschränkung: bei der Zahl der Mitwirkenden, der Hörer*innen, der zeitlichen Dauer oder der Perfektion des Spiels.
Wie „systemrelevant“ ist die Tonkunst überhaupt, fragt diese Sendung, welche Chancen könnte die Reduktion bieten, was wäre nach einem „Neustart“ in der Musik erhaltenswert und was verzichtbar?
Außerdem wird gezeigt, wie Schubert die „Unvollendete“ hätte vollenden können – wäre er nur sparsamer mit seinen Mitteln umgegangen.
© SWR 2, Essay, 4.1.2021
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