„Buchstaben, Worte, Geschichten trommeln“ Der Schlagzeuger Günter „Baby“ Sommer
Er zählt zu den Wegbereitern einer mit dem Jazz verbundenen freien Improvisationsmusik. Günter „Baby„ Sommer gelang es, als Schlagzeuger und Perkussionist eine eigene Klangsprache auszuprägen und eine auf Kommunikation ausgerichtete Spielweise zu entwickeln, mit der er in mannigfaltigen Kontexten zum Impulsgeber wird.
Mit Bert Noglik
Seit den sechziger Jahren arbeitete Sommer in der DDR mit gleichfalls innovativ orientierten Musikern zusammen. Die Gruppe „Synopsis“ wirkte wie eine Initialzündung für die Entfaltung der Szene und wurde später in „Zentralquartett“ umbenannt.
Sommer vertiefte sich mit seiner „Hörmusik“ in das Solospiel und erweiterte seinen Horizont im gemeinsamen Musizieren mit Peter Kowald und Günter Baby Sommer. In seiner Laufbahn hat er mit nahezu allen europäischen und amerikanischen Jazz–Avantgarde-Musikern zusammengearbeitet. Seine Affinität und Sensibilität für das Literarische führte zu Projekten mit Schriftstellern wie Günter Grass und dem Liedermacher Wolf Biermann.
(http://xb187.xb1.serverdomain.org/radio/musik/BabySommer.mp3)
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© WDR 3, Jazz & World, 15.9.2017