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„Die künstlichen Paradiese“ von C. Baudelaire Hörspiel von Kai Grehn

Zum 200. Geburtstag von Charles Baudelaire. Die Wirklichkeit war ihm banal und abstoßend. Der Pariser Dandy Charles Baudelaire hat mit seinen Les Fleurs du Mal (Die Blumen des Bösen) die moderne Dichtung mitbegründet, war immer auf der Suche nach der Erweiterung des Bewusstseins.

1860 erschien sein Essay Les paradis artificiels, opium et haschisch (Die künstlichen Paradiese): Ein leidenschaftliches Plädoyer für den Rausch, die Fähigkeit und Bereitschaft des Menschen zum Ausnahmezustand des Geistes und der Sinne. 150 Jahre später hat Kai Grehn Baudelaires Text neu eingerichtet, für mehrere Schauspieler und zahlreiche Bands und Komponisten aus Pop, Elektronik und Neuer Musik. Inspirationsvorgabe für die Musik ist Baudelaires Prosagedicht Enivrez-vous (Berauscht euch), das Jeanne Moreau für die Produktion im französischen Original eingesprochen hat. Ein akustisches Fest für und mit Baudelaires Texten, zum Berauschen an seiner Poesie.


http://xb4160.xb4.serverdomain.org/Musik/Krehn-Die-kuenstlichen-Paradiese.mp3

Die künstlichen Paradiese
Aus dem Französischen von Max Bruns
Von Charles Baudelaire
Mit Jeanne Moreau, Jule Böwe und Alexander Fehling
Bearbeitung und Regie: Kai Grehn
RB/HR/RBB/SR 2011

Musiker: Anne Clark, alva noto, Gevorg Dabaghyan, Mariahilff, Matt Elliott, Nouvelle Vague, Helmut Oehring, Original Kočani Orkestar, Sandow, Tarwater, Tuxedomoon, Ulver

© Bayern2, hör!spiel!art.mix, 9.4.2021

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