ECM’s Catalog Is Finally Streaming. Here Are 21 Essential Albums // THE NEW YORK TIMES … und warum ich gegen Streamingdienste bin ! …
Für großes Aufsehen sorgt die Entscheidung des traditionsreichen Jazz- und Klassiklabels ECM Records, nach langer Zeit des Haderns und Zweifelns nun doch endlich den rund 1600 Aufnahmen umfassenden Katalog in die Streamingdienste einzupflegen und damit „eine der maßgeblichsten Klangwelten der letzten 50 Jahre“
Richard Brody im New Yorker schwärmt, nicht ohne Anspieltipps zu geben. Mit diesem Maßnahme wolle man Bootlegs im Netz das Wasser abgraben, hat die NMZ in Erfahrung gebracht. Die New York Times bringt eine Liste mit 21 essenziellen Alben, die man unbedingt gehört haben sollte. © Text: Perlentaucher / Efeu
Hier also die Empfehlungen von
Meine persöhnliche Meinung dazu ist, dass ich diese Streamingdienste verachte !
Die am wenigsten dabei verdienen sind die Musiker selbst und diese sollte ja eigentlich die Gewinner sein. Für alle die es genauer wissen wollen, sei das Buch von Berthold Seliger “ Das Geschäft mit der Musik. Ein Insiderbericht.“ empfohlen. Sowie seine zahlreichen Veröffentlichungen oder auch seinen Blog. Immer sehr erhellend !
Ich jedenfalls kaufe (!) meine digitale Musik von Bandcamp und Qobuz. Qobuz hatte im übrigen ECM schon lange als digitale Veröffentlichungen im Angebot !
Möglicherweise ist das auch eine Generationserscheinung, aber ich selbst habe auch überhaupt keinen Draht zur Streamerei, egal woher. Da spielt natürlich die Haptik auch eine große Rolle, ich „begreife“ Musik im wahrsten Sinne des Wortes gerne. Und: Leistung gehört auch ordentlich honoriert, denn sonst gibt es früher oder später keine Leistung mehr…
Das ist sicher auch eine Sache der Generation. Da gibt es doch große Unterschiede. Aber das die Leistung honoriert werden muss, steht außer Frage !