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„Slippery chicken“ Michael Edwards und seine algorithmischen Klangwelten. Von Georg Waßmuth.

Seine selbst programmierte Musiksoftware trägt Namen wie „slippery chicken“, „artimix“ oder „input-strip“. Damit kann der britische Komponist Michael Edwards unendlich viele Klangvariationen generieren, die seinen kreativen Prozess wie ein Turbo beschleunigen. 

Über 100 Werke werden aktuell auf seiner Homepage aufgelistet. Die vollkommene Symbiose traditioneller Instrumente und elektronischer Klänge ist eines der ästhetischen Hauptziele, die Edwards mit seiner Musik anstrebt. Um das zu erreichen, müsse man zwingend programmieren können – davon ist der streitbare Brite überzeugt. Geboren wurde Michael Edwards 1968 in der Nähe von Manchester. Über ein allgemeines Musikstudium fand er zur Komposition und entdeckte dann seine Begeisterung für die Computermusik. Heute ist Edwards Professor für Elektronische Komposition an der Folkwang Hochschule in Essen; seine Werke werden rund um den Globus aufgeführt.



© Deutschlandfunk, Atelier neue Musik, 10.9.2022

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