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freejazzblog on air. Live Jazz – Die Young?

Der überraschende Tod vom Jaimie Branch am 22. August hat die Jazzwelt erschüttert, auch weil Musiker*innen in der improvisierten Musik heutzutage eher selten früh versterben. Von Martin Schray und Julia Neupert.

Das war aber nicht immer so. Man muss gar nicht einmal die berühmtesten Beispiele wie Charlie Parker oder Billie Holiday bemühen. Auch in der Free Jazz Szene war der frühe Tod allgegenwärtig: John Coltrane und Johnny Dyani starben mit 40 Jahren, Albert Ayler wurde nur 44 Jahre alt, Lowell Davidson 48 Jahre. Woran liegt es, dass das heute – zumindest in der Jazzszene – nicht mehr so ist?

SWR 2, NOWJazz, 19.10.022

I. Higginbotham / E. Drake / D. Fisher:
Good morning heartache
Billie Holiday, Stimme
Tony Scott and His Orchestra

J. Branch /J. Nazary / J. Parker / C. Taylor:
Delfin rosado
Anteloper:
Jamie Branch, Trompete, Elektronik
Jason Nazary, Schlagzeug, Elektronik
Jeff Parker, Gitarre
Chad Taylor, Mbira

John Coltrane:
A love supreme, Pt. IV – Psalm
John Coltrane Quartett:
John Coltrane, Saxofon
Jimmy Garrison, Bass
Elvin Jones, Schlagzeug, Gong,Timpani
McCoy Tyner, Piano

Cecil Taylor:
Respiration – Live in Warsaw 1968
Cecil Taylor, Klavier

M. Pupillo / P. Nilssen-Love / P. Brötzmann:
Hairy bones
Hairy Bones

Zoh Amba:
The drop and the sea
Zoh Amba, Tenorsaxofon
Tyshawn Sorey, Schlagzeug
Matt Hollenberg, Gitarre
Micah Thomas, Piano

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