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Die weltverbessernden Effekte des Karaoke „Leeres Orchester“

Im Sommer 1970 tingelt der junge Schlagzeuger Daisuke Inoue durch die japanische Provinz. Für saketrunkene Firmenchefs erfindet er das Mitsinggerät – einen rot-weißen Holzkasten mit Kassettenrecorder und Gitarrenverstärker – das Karaoke (Japanisch für Leeres Orchester) ist geboren.

Von Manuel Gogos

1998 kommt Ron Rineck, gerade in New York karaokesüchtig geworden, nach Berlin. Mit seiner ersten eigenen Karaokemaschine schlägt der Punk voll in der Berliner Hausbesetzer-Szene ein. Heute lädt er in der Kult-Karaoke-Bar Monster Ronsons Ichiban Karaoke die Berliner Promiszene zum Chillout. Ob in Karaokebars oder beim Privatkaraoke zu Hause: Das Feature spürt jener schieren Lust nach, vor und mit anderen Menschen zu singen. Einer Lust, die auch gnadenlos sein kann.

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© Deutschlandfunk, Feature,Freistil, 21.1.2018

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