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„Brutale Bilder“ Die Gewalt ist keine Metapher

Von Ronya Othmann. Gewalt ist omnipräsent und zugleich unsichtbar. In den sozialen Medien, im Theater oder in Büchern werden Gewaltdarstellungen mit Trigger-Warnungen versehen. Wie kann man von Gewalt erzählen?

Terroristen verbreiten Gewaltbilder, die zugleich wieder gelöscht werden. In Diktaturen dokumentieren Demonstranten mit ihren Smartphones das brutale Vorgehen von Militär und Polizei auf den Straßen. Wie lässt sich Gewalt erzählen? Oder kann Gewalt überhaupt erzählt werden?

Ronya Othmann hielt diesen Vortrag beim Kölner Kongress 2023 im Deutschlandfunk.



Ronya Othmann wurde 1993 in München geboren und lebt in Berlin. Seit 2021 schreibt sie für die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ die Kolumne „Import Export“. Ihr Debütroman „Die Sommer“ erschien 2020, für den sie mit dem Mara-Cassens-Preis ausgezeichnet wurde. Für den Gedichtband „die verbrechen“ (2021), erhielt sie den Orphil-Debütpreis und den Horst-Bingel-Preis.



© Deutschlandfunk, Essay und Diskurs, 2.4.2023

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