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Werner Herzog „Er ist ein tiefsinniger Einzelgänger“

Der Lebenslauf eines Größenwahnsinnigen: Thomas von Steinaecker porträtiert den sagenumwobenen Regisseur Werner Herzog. Von Charlotte Paar.

Der Regisseur ist eine Ikone, jedes Jahr wächst sein Ruhm. Viele Bilder aus Herzogs Filmen sind mittlerweile Teil des kollektiven Gedächtnisses. Und um die Umstände seiner Produktionen ranken sich Mythen. Wer ist der Mann, bei dem Legende und Wahrheit verschwimmen?

Er war noch ein Kind, als er im Fernseh-Nachtprogramm der 1980er Jahre ­Werner ­Herzogs Film „Aguirre, der Zorn Gottes“ (1972) sah. Die authentischen Aufnahmen aus dem Urwald Perus und der Choleriker Klaus Kinski verstörten den jungen ­Thomas von ­Steinaecker. Wohl gerade deshalb blieb eine tiefsitzende Faszination. Etwa 30 Jahre später griff er den Film in seinem dokumentarischen Porträt „­Werner ­Herzog: Radikaler Träumer“ wieder auf. Mit dem ARTE Magazin spricht ­Thomas von ­Steinaecker darüber, wie ­Herzog ihn sein Leben lang begleitet hat und warum die beiden Regisseure in erster Linie Schriftsteller sein wollen.




Mittwoch, 29.11. — 22.15 Uhr / bis 28.12. in der Mediathek

© ARTE Magazin, 11/2023

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