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Week-End Fest 2017 (3) / Shintaro Sakamoto, Pascal Comelade und Devendra Banhart

Pessimisten-Pop, Chanson-Dekonstruktionen und Crooner-Folk: Shintaro Sakamoto, Pascal Comelade und Devendra Banhart verbindet nicht viel außer dem Legendenstatus, den sie mit gefeierten Konzerten beim Kölner Week-End Fest unter Beweis stellten.

 

Shintaro Sakamoto begann seine musikalische Laufbahn im Psychedelic Rock Trio Yura Yura Teikoku. Unter seinem eigenen Namen schrieb er Musik zwischen Easy Listening und Experiment. Mancher fühlt sich zunächst an Steely Dan oder Stereolab erinnert – inklusive Lapsteel-Gitarren und Roboterstimmen.

Pascal Comelade komponierte auf seinem Debütalbum „Paralelo“ noch krautige Instrumentals. Mittlerweile lotet er in seinen Stücken die Schnittstellen zwischen traditionellen Chansons und Elektronik aus. Markenzeichen seines Sounds ist der Einsatz von Spielzeuginstrumenten wie zum Beispiel dem Kinderklavier.

Devendra Banhart ist von Haus aus eigentlich ein Folk-Musiker. Die Musikpresse feierte ihn einst als Posterboy der sogenannten Freak-Folk-Bewegung. In Begleitung des Kölner Rundfunk-Tanzorchester Ehrenfeld (aka „Böhmermann-Band“) verwandeln sich seine experimentellen Folk-Miniaturen zu neuen Kapiteln des Great American Songbooks.

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Shintaro Sakamoto

Pascal Comelade

Devendra Banhart & RTO Ehrenfeld

Aufnahmen aus der Stadthalle Köln-Mülheim vom 27. und 28. Oktober 2017

© WDR 3, Jazz & World, 24.2.2018

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