Der Standard: Vorschau auf die Golden Globes und Oscars: Wer hätte Preise verdient?
Es war das Jahr der tanzenden Puppen mit „M3gan“, „Barbie“ und Bella in „Poor Things“. Was waren die erfolgreichsten Filme? Wer hat Preischancen? Ein Resümee. Von Valerie Dirk.
Es war das Jahr der Puppen. Schon im Jänner ging es mit der Roboterpuppe M3gan los. Ihr schräger Tanz aus dem gleichnamigen SciFi-Horrorfilm wurde auf Tiktok und Co tausendfach kopiert. Der Low-Budget-Film kostete außerdem nur zwölf Millionen Dollar, nahm aber knappe 180 Millionen ein. Ein Riesenhit für die kecke Figurine aus dem Nichts.
Als M3gan noch trendete, stieg Barbies Stern bereits auf. Greta Gerwigs Metakomödie über die zeitgleich meistgeliebte und -gehasste Puppe der Welt war mit 1,44 Milliarden Dollar Einspielergebnis nicht nur der weltweit erfolgreichste Film des Jahres, sondern gilt auch als der vielversprechendste Kandidat für die Filmpreissaison, die am 7. Jänner mit der Verleihung der Golden Globes beginnt. Donnerstagnacht folgte die Oscar-Vorauswahl, die Nominierungen werden am 23. Jänner publik.
© Der Standard, Kultur, 22.12.2023