Nachhören

Ascolta! Eine akustische Reise in die Privatbibliothek des venezianischen Komponisten Luigi Nono

Von Noemi Schneider. „Ich habe mir das Paradies immer als eine Art Bibliothek vorgestellt“, lautet ein berühmtes Zitat des argentinischen Schriftstellers Jorge Luis Borges.

Der venezianische Komponist Luigi Nono (1924-1990) würde ihm vermutlich zustimmen. Wenn er das Haus verließ, kam er immer mit neuen Büchern unter dem Arm zurück, erinnert sich seine Witwe Nuria Schoenberg-Nono. Der Umfang seiner Privatbibliothek, die sich mit seinem gesamten Nachlass im Archivio Luigi Nono auf der Giudecca in Venedig befindet, bestätigt ihre Aussage. Über 13 000 Bände umfasst die mehrsprachige Bibliothek: Musik, Philosophie, Politische Theorie, Geschichte, Kunst, Prosa und vor allem Lyrik dienten dem leidenschaftlichen Leser zeitlebens als Inspirationsquelle und bildeten die Grundlage vieler seiner Kompositionen. In über tausend Büchern finden sich Annotationen des Komponisten, Unterstreichungen, Markierungen und Notizen. Noemi Schneider ist nach Venedig gereist und bringt die Bücher zum Sprechen.



© BR Klassik, Musikfeature, 27.1.2024

(Visited 72 times, 1 visits today)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Datenschutz-Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir dir die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in deinem Browser gespeichert und führen Funktionen aus, wie das Wiedererkennen von dir, wenn du auf unsere Website zurückkehrst, und hilft unserem Team zu verstehen, welche Abschnitte der Website für dich am interessantesten und nützlichsten sind.