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Hast du mal Zeit? Wie sich Politik und Forschung in der Beschleunigungskultur engagieren

Gestresst, gehetzt, immer unter Zeitnot: Das geht vielen Menschen in Deutschland so – und nicht nur denen, die Kinder haben. Aus dieser weit verbreiteten Zeitnot hat der Münchner Jonas Geißler einen Beruf gemacht.

Von Barbara Streidl

Er ist Mitgründer von „Times and More“, einem Institut für Zeitberatung, und begleitet Unternehmen in Veränderungsprozessen. Diese, so sagt er, steuern das Zeitmanagement ihrer Mitarbeiter weit über die Arbeitszeit hinaus, haben also viel zu tun mit den Zeitproblemen. Auch Karin Jurczyk vom Deutschen Jugendinstitut in München erforscht die Zeitnot – unter der besonders Frauen, Alleinerziehende und die „working poor“, also Menschen unter der Armutsgrenze leiden. Einen Ausweg aus der Zeitnot könnte durch zeitpolitische Maßnahmen kommen, an denen vor allem die Grünen sitzen: Franziska Brantner, Heidelberger Abgeordnete und zuletzt frauen- und familienpolitische Sprecherin der Grünen im Bundestag, ist davon überzeugt, dass Zeitpolitik unser aller Leben besser macht.

 

© Bayern 2, Zündfunk Generator, 18.3.2018

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