Essay: Erzählen gegen die Krise (5): Von Fakten und Fiktionen – Eine Diskussion auf dem Kölner Kongress
Von Thorsten Jantschek. Kaum ein Tag vergeht, an dem uns nicht die Folgen und Auswirkungen des Klimawandels daran erinnern, dass wir unseren CO2-Abdruck verändern müssen, dass wir uns aktiv und solidarisch engagieren sollten. Und doch passiert viel zu wenig.
WissenschaftlerInnen warnen seit Jahren schon, die 1,5-Grad-Ziele haben sich auch schon herumgesprochen, PolitikerInnen treffen sich mit NGOs und arbeiten Konzepte aus. Es herrscht längst kein Mangel an Wissen mehr. Aber vielleicht einer der Vermittlung. Weil der Klimawandel weniger offensichtlich ist als eine Katastrophe wie der Reaktorunfall von Fukushima. Wie man mit Fakten und Fiktionen ein breites gesellschaftliches Bewusstsein stiften kann, darüber diskutierten beim Kölner Kongress die Journalistin Ann-Kathrin Büüsker, der Politikwissenschaftler Claus Leggewie, die Kulturwissenschaftlerin Birgit Schneider und die Schriftstellerin Jasmin Schreiber.
© Deutschlandfunk, Essay und Diskurs, 1.4.2024