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Unverstellte Blicke – Freie Fotografie in der DDR

Von Daniel Guthmann und Joachim Palutzki. Fotografen konnten in der DDR sichtbar machen, was von der Staatsmacht ausgeblendet werden sollte. Manche schmuggelten Aufnahmen in den Westen oder fotografierten nur noch für das eigene Archiv – Bilder, die heute neu entdeckt werden.

35 Jahre nach dem Mauerfall ist DDR-Fotografie in vielen Ausstellungen zu sehen. Neben schon berühmten Ost-Fotografen wie Harald Hauswald, dem 2024 eine große Werkschau gewidmet wurde, gab es in den letzten Jahren auch viele Neuentdeckungen. Wie etwa Christiane Eislers bewegende Fotos der von der Staatsmacht massiv unterdrückten Leipziger Punkszene Anfang der 1980er Jahre. Oder Barbara Wolffs feinfühlige Fotoserien über das Landleben in der DDR im Erzgebirge und in Brandenburg. Auch der Fotograf Dietmar Riemann, Autor des „Tagebuchs einer Ausreise“, wurde mit einer großen Wanderausstellung seiner fotografischen Werke bedacht. Die Bilder dieser vier freien Fotografinnen und Fotografen zeigen unverstellte Eindrücke des Alltagslebens im Sozialismus. Im Feature erzählen sie von ihrem Werdegang, von Nischen und Konfliktzonen, und betrachten ihre Bilder neu.



Unverstellte Blicke – Freie Fotografie in der DDR
Von: Daniel Guthmann und Joachim Palutzki
Redaktion: Johanna Tirnthal/Adrian Winkler
Produktion: WDR 2024

© WDR 3, Kulturfeature, 9.11.2024

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