Von Karl Fluch (Standard). Der britische Musiker gibt sich auf seinem Album "Small Changes" insistierend friedfertig – mit erstaunlicher Wirkung.…
Von Stefan Michalzik (FR). Michael Kiwanukas großartiges, vielschichtiges Album „Small Changes“. Michael Kiwanuka macht Platten für die Ewigkeit.
Das kann man natürlich streng genommen heute noch gar nicht wissen, in jedem Fall aber hat „Small Changes“, sein neues Album, wieder das Zeug dafür, wie zuvor schon „Love and Hate“ (2016) und „Kiwanuka“ (2019). Zupass kommt dem aus London stammenden Afrobriten sicherlich, dass seine Musik von Anfang an wirkte, wie aus der Zeit gefallen.
Es lässt sich nicht sagen, dass es ein ernstlicher Sprung wäre von „Kiwanuka“ zu „Small Changes“, seinem vierten Album seit dem Debüt mit „Home Again“ (2012). Aber das ist eine gute Nachricht. Der ästhetische Kern ist mit allenfalls geringfügigen Modifikationen der gleiche, ohne einen Nachgeschmack von Abklatsch.
© Frankfurter Rundschau, Kultur, Musik, 7.1.2025