Die Radiotipps für den 31.1.2025
Die Radiotipps in der Übersicht für alle Kultursender des Öffentlich-rechtlichen Rundfunks, ByteFM sowie des Ö1.
00:05 Uhr Deutschlandfunk Kultur Klangkunst
„Happy New Fear“ Von Rima Najdi
Übersetzung: Julia Tieke
Textaufnahmen: Andreas Stoffels
Komposition: Kathy Alberici
Deutschlandradio Kultur / CTM-Festival in Zusammenarbeit mit Goethe-Institut, SoCCoS, ORF musikprotokoll im steirischen herbst und Ö1 Kunstradio 2017
14:05 Uhr Ö1 In Concert
Die deutsche Saxofonistin Nicole Johänntgen und ihre junge englische Kollegin Emma Rawicz bei JazzBaltica 2024
Das Festival JazzBaltica 2024, über die Bühne(n) gegangen zwischen 27. und 30. Juni im deutschen Ostseebadeort Timmendorfer Strand, war ein starkes Statement der weiblichen Seite des Jazz, unter anderem mit einer Reihe herausragender Saxofonistinnen. Zweien davon widmet sich diese Ausgabe von In Concert.
19:00 Uhr HR 2 Hörbar
Etta Scollo singt Mascha Kaléko & mehr Musik grenzenlos
2007 fand die italienische Sängerin Etta Scollo in einer Buchhandlung einen Band mit Gedichten von Mascha Kaléko. Sie verliebte sich sofort in die Texte und seitdem wurde das Bändchen zu ihrem treuen Begleiter und es reifte die Idee, die Gedichte zu vertonen.
19:05 Uhr Bayern 2 Zündfunk
Top Träxx: Die Lieblingssongs der Zündfunk-Redaktion im Januar
Mit Ann-Kathrin Mittelstraß und Ralf Summer
20:00 Uhr radio3 Konzert
Dima Slobodeniouk drigiert Die Berliner Philharmoniker
Werke von Edward Elgar und Jean Sibelius mit Frank Peter Zimmermann, Violine
20:03 Uhr Deutschlandfunk Kultur Konzert
Ultraschall Berlin – Festival für neue Musik
Haus des Rundfunks, Großer Sendesaal
Younghi Pagh-Paan: „Frau, warum weinst du? Wen suchst du?“ für Orchester (2023)
Olga Neuwirth: „Dreydl“ für Orchester (2021)
Robert HP Platz: „distancing…“ für Violine und Orchester (2019/2021-23) (Uraufführung)
Konstantia Gourzi: „Mykene“, Sieben Miniaturen für Orchester op. 17 (2002)
Carolin Widmann, Violine; Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Leitung: Anna Skryleva
Charlotte Seither: „zu welcher stunde“ für Kammerorchester (2022)
Philipp Maintz: „upon a moment’s shallow rim“ für Violoncello und großes Orchester (2014/15)
Sarah Nemtsov: „black trees“ für Orchester (2020)
Johannes Moser, Violoncello; Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Leitung: Markus Poschner
Aufzeichnungen vom 15./19.01.2025
20:03 Uhr Bayern 2 Salon „Hörspiel & Podcast„
Podcast: „Mammut“ Folge 4: Brot und Waffen
Von Lucia Knollhuber, Annelie Naumann BR 2024
Hörspiel „Familienalbum“ Von Stefan Finke Regie: Ulrich Lampen BR 1998
20:03 Uhr SWR Kultur
„Abendkonzert – LIVE“ SWR Symphonieorchester – Preisträgerkonzert Dolby Digital 5.1
Leitung: Kirill Karabits
Wolfgang Amadeus Mozart: Ouvertüre zur Oper „Die Zauberflöte“ KV 620
Camille Saint-Saëns: Klavierkonzert Nr. 5 F-Dur op. 103 „Ägyptisches“
Magdalene Ho (Klavier)
Concours Clara Haskil 2023 (Preis der Jury, Publikumspreis, Childrens‘ Corner-Preis)
William Walton: Violakonzert
Haesue Lee (Viola)
Internationaler Musikwettbewerb der ARD München 2023 (1. Preis, Publikumspreis)
Peter Tschaikowsky: Capriccio italien op. 45
(zeitversetzte Übertragung aus der Stuttgarter Liederhalle)
20:05 Uhr Deutschlandfunk Feature
„Marseille“ Der Tote in meinem Haus und die Zukunft meiner Stadt
Von Patrick Batarilo Regie: Nick-Julian Lehmann Produktion: Deutschlandfunk 2024
Er fand seinen Nachbarn Davide tot in der Wohnung. Neben dem Kopf: ein Stück abgestürzter Decke. Unser Autor verdächtigt die Eigentümer, schuld am Tod des Nachbarn zu sein. Denn sie haben die Immobilie verwahrlosen lassen.
Das Gebäude, in dem Patrick Batarilo wohnte, als der Nachbar nach zehn Tagen tot in seiner Wohnung gefunden wurde, gehört einem reichen Pärchen – einer der beiden ist ein renommierter Architekt aus Paris. Die beiden haben es bei einer Zwangsversteigerung gekauft und dann systematisch vernachlässigt.
Der Autor will herausfinden, ob Davide von einem Stück Decke erschlagen wurde. Doch niemand scheint sich dafür zu interessieren. Der Todesfall ist seiner Meinung nach symptomatisch: Nach außen wird Marseille immer schöner und glänzender, präsentiert sich in frisch gestrichenen Fassaden. Aber der äußere Glanz ist erkauft mit viel Härte und Gleichgültigkeit gegenüber den ärmeren Menschen, die sich die Wohnungen im Zentrum schon lange nicht mehr leisten können.
21:05 Uhr Deutschlandfunk On Stage
Bluegrass-Zwillinge aus Idaho: Shook Twins (USA)
Aufnahme vom 14.05.2016 beim Bluesfestival Schöppingen. Mit Tim Schauen
Festival-Leiter Richard Hölscher hat auch diese Band im Internet entdeckt und für ihren ersten Auftritt in Europa ins Münsterland geholt: Die Shook-Zwillinge Katelyn und Laurie spielen – unterstützt von zwei Musikern an Bass und Schlagzeug – Bluegrass mit Folkrock-Einfluss, was auch an der Instrumentierung liegt, darunter Gitarre, Mandoline, Banjo, Ukulele. Gekrönt von lupenreinem Harmoniegesang der Schwestern, mit synchronem Vibrato: Die Shook Twins konnten beim Bluesfestival überzeugen – auch wenn sie gar keinen Blues spielen.
22:00 Uhr ByteFM The Good Nightz mit Sebastian Hampf
„Funny Papers“ Eine Stunde voll gepackt mit neuen Tunes von DJ Koze, Mac Miller, Nobodys Face, Conzi, Michi und anderen.
22:03 Uhr WDR 3 Jazz
Jazz zum Tanzen. Mit Manuela Krause
Jazz als Tanzmusik hat eine lange Tradition. Bestes Beispiel ist der legendäre Savoy Ballroom in Harlem, indem ab Mitte der 1920er Jahre das erste mal Schwarze und weiße Menschen zusammen feierten und auf Swingmusik tanzten.
22:05 Uhr Deutschlandfunk Milestones
B.B. King „Live at the Regal“ (1965) Am Mikrofon: Tim Schauen
B.B. King (geb. 1925) aus Indianola, Mississippi, hatte Ende der 1940er-Jahre erste Aufnahmen gemacht, stand im Sun Studio in Memphis, bevor Elvis Presley dort war, und hatte sich als Gitarrist und Sänger einigen Ruhm erarbeitet. Anfang der 1960er-Jahre geriet seine Karriere jedoch ins Stocken, denn das schwarze Publikum war allmählich vom Blues gelangweilt. Ende 1964 trat King im Chicagoer Regal Theater auf, das Konzert erschien am 1. Mai 1965 als Live-Album, und mit „Live at the Regal“ löste King indirekt die „British Blues Explosion“ aus, denn das junge europäische, weiße Publikum war ganz wild auf diesen Sound aus Übersee. Stargitarrist Eric Clapton hatte viele Licks von Albert, B.B. und vor allem von Freddie King in sein Repertoire aufgenommen und amerikanische Blues-Musik in Europa bekannt gemacht, und bald spielte er mit seinem Vorbild, das dadurch zum Weltstar und König des Blues wurde.
22:30 Uhr Deutschlandfunk Kultur Musikfeuilleton
„Think outside the box“ Grenzenlose Musik am Rande der Traumfabrik. Von Arndt Peltner
Zu Besuch am Musikbereich des Instituts CalArts in Kalifornien
Im einstigen Zitrusanbaugebiet in Südkalifornien, in Valencia, liegt heute das California Institute of the Arts, kurz CalArts, eine private Bildungseinrichtung für Kunst, Musik und Film, nicht ganz zufällig vor den Toren der Traumfabrik Hollywood. CalArts ging 1961 aus dem Zusammenschluss des Los Angeles Conservatory of Music und des Chouinard Art Institute hervor. Viele der dort Studierenden machten eine Karriere bei Disney und anderen Studios in LA. Aus dem anfänglich eher konservativ ausgerichteten Arts-College wurde über die Jahrzehnte ein Ort des Experimentierens und des künstlerischen Ausprobierens. Seit 2021 leitet der Berliner Musikwissenschaftler, Komponist und Kurator Volker Straebel die Herb Alpert School of Music des CalArts. Arndt Peltner hat ihn an seinem Wirkungsort besucht.
23:00 Uhr HR 2 Doppelkopf
Am Tisch mit Clemens Fuest, Präsident „ifo Institut“
Clemens Fuest, geb. 1968, ist Professor für Volkswirtschaftslehre und Präsident des ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung, das für den ifo-Geschäftsklimaindex bekannt ist. Der Index ermittelt die konjunkturelle Entwicklung in Deutschlands. Seit 75 Jahren gibt es das Institut für Information und Forschung (ifo) und Clemens Fuest schaut auf diese lange Geschichte.
23:03 Uhr Bayern 2 Nachtmix
„Lost and Found“ Perlen aus der Popgeschichte. Mit Michael Bartle
Lost and Found ist unsere Stunde mit Perlen aus der Popgeschichte, die Zündfunk Musikchef Michael Bartle in Büchern, Filmen, Serien oder ganz einfach über unsere Hörer*Innen wiederbegegnet sind. Das ist ja das Schöne an der Musik: sie ist in der Luft, kreuzt überall auf, ganz gleich, ob im Internet, an der Isar, bei einer Fahrt mit dem Aufzug oder in neuen Kinofilmen.
In die heutigen Freitags-Ausgabe haben es unter anderem Musik-Perlen von Boogie Down Productions, Seu Jorge, Thin Lizzy, die Goldenen Zitronen und Martin Peter geschafft.
23:03 Uhr Ö1 Sound Art: Zeit-Ton
2024 revisited: „Langsamkeit als Haltung“ Tahereh Nourani im Zeit-Ton Porträt.
Die Komponistin und Klangkünstlerin Tahereh Nourani lebt seit 2005 in Wien. Sie studierte an der Kunstuniversität in Teheran sowie an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien klassische Flöte und unterrichtete, bevor sie sich vor allem der elektroakustischen und experimentellen Musik widmete. Langsamkeit und Stille wie auch die Verknüpfung von Klang, Text und Video stehen stets am Beginn ihrer künstlerischen Entdeckungsreisen. Mit freier Improvisation, erweiterten Spieltechniken, verstärkten Objekten, minimaler Live-Elektronik schafft sie reduzierte, organische und archaische Klangarchitekturen, die einen Bogen zwischen ASMR (Autonomous Sensory Memory Response) und Noise spannen.
2019 veröffentlichte sie ihr Solodebüt „ancient child“. Für ihre Komposition „The Funambulist“ für präparierten E-Bass erhielt Tahereh Nourani 2021 den PhonoECHOES-Preis der Austrian Composers Association, zudem war sie SHAPE+ Artist (2023/2024).
Im heutigen Zeit-Ton Portrait spüren wir mit Tahereh Nourani der Langsamkeit nach, entdecken weite Klangräume und hören ihre 2023 erschienen Suite „wirks“, bestehend aus vier Teilen (Erde – Feuer – Luft – Wasser), die Nourani 2020 während ihres Artists-in-Residence-Projekts im Hotel Pupik (in Schrattenberg, Steiermark) zu komponieren begann und ihre musikalische Neuerweckung beschreibt.