Radiotipps

Die Radiotipps für den 4.2.2025

Die Radiotipps in der Übersicht für alle Kultursender des Öffentlich-rechtlichen Rundfunks, ByteFM sowie des Ö1.


00:05 Uhr Deutschlandfunk Kultur Neue Musik

„Spiegel des Westens“ Das globalisierte Denken des Tōru Takemitsu (1930 – 1996). Von Richard Schroetter
Er bediente alle Seiten. Die Neue und mit Verzögerung auch die heimatliche traditionelle japanische Musik, und nicht zuletzt mit großer Liebe die Natur. Tōru Takemitsu. Japans erster Neutöner nach dem Zweiten Weltkrieg.


18:00 Uhr ByteFM Forward The Bass mit Gardy Stein

Jahresrückblick 2024 Pt. 3
Der dritte Teil meines persönlichen Jahresrückblicks stellt wieder 14 Stücke vor, die auf die ein oder andere Art und Weise meine Aufmerksamkeit erregt haben. Ob durch gekonntes Mixing folkloristischer Elemente mit Reggae und Dub, wie Youthie, Hornsman Coyote & der Del Arno Band, ob durch tiefgründige Texte wie bei Clinton Fearon, Sylford Walker, New Kidz HD und Algorhythm oder durch feinste Combinations, wie die von Quartiere Coffee & Israel Vibration oder Blakk Rasta & Tiken Jah Fakoly – diese Songs verdienen es, gespielt zu werden! Mit Nupah, King Toppa & Lt. Vybz sowie Tiano Bless kommt auch der Spaßfaktor nicht zu kurz, und der von DJ Densen produzierte Stick With You Riddim bringt mit Yaksta und Tydal Kamau noch zwei junge jamaikanische Talente an Board.


19:00 Uhr HR 2 Hörbar

Ludovico Einaudi: Sommer-Portraits vom Minimalisten
Angekündigt wird Ludovico Einaudi als „der meistgestreamte Klassikkünstler aller Zeiten“. Was natürlich eine große Sache ist, wobei man über den Begriff „Klassik“ in diesem Zusammenhang lebhaft diskutieren könnte.


19:05 Uhr Bayern 2 Zündfunk

Die Sängerin Gaye Su Akyol: Wie man aus türkischer Volkmusik Indie-Rock macht
Mit Alexandra Martini und Katja Engelhardt


19:15 Uhr Deutschlandfunk Feature

„Zuflucht auf Probe“ Schmerwitz und die Geflüchteten
Von Florian Guckelsberger Regie: Friederike Wigger Deutschlandfunk 2025

Schmerwitz in Brandenburg wagt ein Experiment: Für mehrere Monate ziehen geflüchtete Medienschaffende aus Kriegs- und Krisengebieten weltweit in ein Haus am Dorfrand. Zum Jahresende stimmen die Einwohner ab. Dürfen die Neuen bleiben?


19:30 Uhr Ö1 Konzert

Ferne Landschaften
ORF Radio-Symphonieorchester Wien, Dirigentin: Marin Alsop; Yunchan Lim, Klavier.
Aaron Copland: Appalachian Spring – Suite für großes Orchester
Brett Dean: Fire Music – Music for orchestra
Sergej Rachmaninow: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 c-Moll op. 18
(aufgenommen am 23. Jänner im Großen Konzerthaussaal in Wien in 5.1 Surround Sound)


20:03 Uhr WDR 3 Konzert

WDR 3 Campus Konzert Münster
Sergej Prokofjew: Sonate Nr. 2 D-Dur op. 94A
Francis Poulenc: Violinsonate
Eva Dannowski, Violine; Nanako Onobe, Klavier
Benjamin Britten: Nocturnal after John Dowland, op. 70
Wenzel Thomas Matiegka: Sonate, op. 23
Carlos Guastavino: Sonate Nr. 2
Haimo Hu, Gitarre
Aufnahme aus dem Konzertsaal der Musikhochschule


20:10 Uhr Deutschlandfunk Hörspiel

„Geld“ Von Ulrike Haage Nach Texten von Gertrude Stein
Regie und Komposition: die Autorin
Ton und Technik: Eva Pöpplein, Andreas Narr und Philipp Fiedler
Deutschlandfunk 2016
„Es ist schon sehr komisch mit dem Geld. Was die Menschen von den Tieren unterscheidet, ist Geld. Alle Tiere haben die gleichen Gefühle und die gleichen Gewohnheiten wie Menschen … Aber was kein Tier kann, ist zählen, und was kein Tier kennt, ist Geld.“
Das schreibt Gertrude Stein in einem von fünf kurzen Texten, die 1936 in der Saturday Evening Post veröffentlicht wurden. In ihrem ureigenen Stil aus rhythmisierter Prosa, Wiederholungen und Satzschleifen reflektiert Stein Aspekte eines nach wie vor aktuellen Themas: „Ist Geld nun Geld oder ist Geld nun nicht Geld?“


21:00 Uhr SWR Kultur / HR 2 JetztMusik

A la française – Joachim Kühn French Trio beim Jazzfest Berlin 2024. Von Nina Polaschegg
Als Joachim Kühn im vergangenen Jahr seinen 80. Geburtstag feierte, kündigte er zum Ende des Jahres auch seinen Rückzug von der Konzertbühne an oder besser: von den Bühnen – denn der Pianist gehörte jahrzehntelang zu den renommiertesten und international meistbeschäftigten Jazzmusikern Deutschlands. Andererseits gründete er zu selben Zeit noch mal eine neue Band – mit dem Schlagzeuger Sylvain Darrifourcq und dem Bassisten Thibault Cellier. Ein Rückzug vom Rückzug? Zumindest gab Joachim Kühn im November mit seinem French Trio beim Jazzfest Berlin ein furioses Konzert, das Lust auf mehr macht!


21:00 Uhr radio 3 / NDRKultur Neue Musik

Metzmacher Hört!: George Crumb. Mit Friederike Westerhaus
In dieser Sendung geht es um den am 6. Februar 2022 verstorbenen US-amerikanischen Komponisten George Crumb. Mystisch, geheimnisvoll und spirituell sind viele seiner Werke. Er selbst sagt: „Meine Musik ist sehr von Stille geprägt“. Aber auch das Politische hatte bei ihm Raum: legendär sein Quartett „Black Angels. Thirteen Images from the Dark Land“ von 1970, eine Reaktion auf den Vietnamkrieg. Ein wildes düsteres Stück mit Anklängen an John Dowland, Giuseppe Tartini und Franz Schubert. Friederike Westerhaus begleitet Ingo Metzmacher auf seiner Entdeckungstour in die Welt der Musik des 20. und 21. Jahrhunderts.


21:05 Uhr Deutschlandfunk Jazz Live

„Schweizer Fusionen“ The True Harry Nulz & Dominik Egli Plurism
Aufnahmen vom 23./24.5.2024 beim Jazzfestival Schaffhausen. Mit Michael Rüsenberg

Abenteuerliche Töne von einem Exoten unter den Jazz-Instrumenten sowie südafrikanisch inspirierte Klänge: Wann hat es im Jazz je Bands mit dem Lead-Instrument Bassklarinette gegeben? Und nun gleich zwei davon aus den Alpenländern Österreich und Schweiz beim Jazzfestival Schaffhausen 2024. Diese beiden, The Great Harry Hillmann (CH) und Edi Nulz (A), verbrüdern sich in kraftvollem Jazzrock und verschränken dazu ihre Fantasienamen zu einer weiteren Fiktion: The True Harry Nulz. Dominik Egli Plurism holt geografisch noch viel weiter aus. Der Zürcher Schlagzeuger Egli, seit langem inspiriert von afrikanischer Musik, spielt eine Art Afro-Jazz mit Schweizer Rhythmusgruppe und drei Bläsern, die im südafrikanischen Jazz einen Namen haben, u.a. durch Mitwirkung bei Abdullah Ibrahim.


22:00 Uhr radio3 / NDRKultur Jazz

Elbjazz 2024: Rocket Men. Mit Thomas Haak


22:03 Uhr WDR 3 Jazz

Fred Hersch – Poet des Jazz-Pianos. Mit Karsten Mützelfeldt
Ein „Poet des Jazz-Pianos“ sei er. Lange unterbewertet, ist es ihm gelungen, sich in die Riege der Großen einzureihen. „Ich wollte immer zunächst als Person wahrgenommen werden – als ein Mensch, der nicht über seine sexuelle Orientierung, sein Geschlecht oder seine Herkunft definiert wird. Erst danach bin ich ein Jazzmusiker, einer, der schwul und HIV-positiv ist.“


22:03 Uhr SWR Kultur / HR 2 Open World

The Dubliners – Zugabe für die Urväter des Irish Folk
Von Antje Hollunder


22:05 Uhr Deutschlandfunk Kultur Feature

„Marseille“ Der Tote in meinem Haus und die Zukunft meiner Stadt
Von Patrick Batarilo Regie: Nick-Julian Lehmann Produktion: Deutschlandfunk 2024
Er fand seinen Nachbarn Davide tot in der Wohnung. Neben dem Kopf: ein Stück abgestürzte Decke. Unser Autor verdächtigt die Eigentümer, schuld am Tod des Nachbarn zu sein. Denn sie haben die Immobilie verwahrlosen lassen.


22:05 Uhr Deutschlandfunk Musikszene

„Unbegrenzt wandlungsfähig“ Hausbesuch bei Kit Armstrong. Von Christoph Vratz
Er spielt meisterlich Klavier und Orgel, er dirigiert, er komponiert. Er interessiert sich flammend für naturwissenschaftliche Fortschritte und testet regelmäßig die neuen Möglichkeiten Künstlicher Intelligenz. Sprachen lernt Kit Armstromg beinahe mühelos. Bei all seinen Begabungen und Tätigkeiten wirkt er immer nahbar und bescheiden. Im nordfranzösischen Hirson hat Armstrong vor einigen Jahren eine leerstehende Kirche gekauft, in der er mehrfach im Jahr probt und Konzerte gibt. Mehrere Instrumente, darunter eine Orgel, stehen ihm dort zur Verfügung. Instrumente, die er auch Besuchern bereitwillig zeigt und in der „Musikszene“ vorführt: Kit Armstrong gibt Einblicke in seine ganze musikalische Vielseitigkeit.


23:00 Uhr HR 2 Doppelkopf

Am Tisch mit Mohamed Amjahid, Journalist, „Alles nur Einzelfälle“
Mohamed Amjahid wurde in Frankfurt geboren, besuchte die Schule in Marokko, studierte in Berlin, arbeitete dort für den Tagesspiegel und den rbb, für das Zeit-Magazin, die Zeit und den Spiegel in Hamburg und die SZ in München. Heute lebt er in Neukölln. Wenn man also von einem Migrationshintergrund sprechen will, dann ist dies wirklich einer.


23:03 Uhr Ö1 Sound Art: Zeit-Ton

„Neuerscheinungen und andere Entdeckungen“ Aktuelle Aufnahmen zeitgenössischer Musik
Auch an diesem Dienstag präsentieren wir Ihnen wieder Neuerscheinungen und andere Entdeckungen aus dem Feld der neuen und experimentellen Musik.


23:03 Uhr Bayern 2, Bremen Zwei und MDR Kultur Nachtmix

Mit dem Beat und dem Bass, da geht was! Neues aus der Beatbastler-Szene. Mit Matthias Röckl
In den letzten zehn Jahren ist es immer einfacher geworden, eine Karriere als elektronischer Musiker oder Musikerin zu starten. Es gibt unzählig viele Apps, Musikprogramme und auch Musikportale, die kein musikalisches Vorwissen mehr verlangen, wenn man Musik produzieren möchte. Mit einem Abo kann man sich dort vom Schlagzeug-Sound bis hin zum Gesang alles mögliche an Songelementen herunterladen. Eine weitere Quelle sind sogenannte Sound-Packages, die von professionellen Musikschaffenden verkauft werden. Aus Elementen wie Drum-Loops und Melodien kann man eigene Musikstücke zusammenbauen. Und dann gibt es inzwischen auch KI-Instrumente, die beim Komponieren unter die Arme greifen. Aufgrund der vielen Möglichkeiten gibt es inzwischen weltweit eine sehr aktive Szene an Musikerinnen und Musikern, die sich auf das Beatbasteln konzentrieren.


23:03 Uhr WDR 3 Open

Ein richtig gutes Sexmusik-Album. “Eusexua” von FKA Twigs. Mit Klaus Walter
Wir wissen nicht, ob Johann Wolfgang Goethe “Eusexua” als richtig gutes Sexmusik-Album bezeichnet hätte, aber dass die Trägerin des Cornelia Goethe Preises 2024 “Eusexua” für ein richtig gutes Sexmusik-Album hält. Heute erklärt Franziska Haug warum.


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