Release Tipps

Release Tipp: René Lussier & Robbie Kuster: Fiat Lux / Spectacles Bonzaï

René Lussier feiert sein 50-jähriges Bühnenjubiläum! Ich habe ihn zum ersten Mal im Duo mit Fred Frith und dem Album „Nous Autres“ gehört. International bekannt wurde er mit „Le trésor de la langue“. Das Album enthält mehrere Interviews mit Einwohner:innen von Québec über die Bedeutung der französischen Sprache in der Provinz. Das Album ist echt gut angekommen. Kurz gesagt: ein Meisterwerk!

Auf „Fiat Lux“ hören wir René Lussier nun im Duo mit Robbie Kuster. Gitarre und Schlagzeug. Diese Kombination verspricht Energie. Natürlich wird auch improvisiert, aber der Spaßfaktor und die Freude am gemeinsamen Spielen übertragen sich bereits ab den ersten Minuten. Wenn du Zeit und Lust hast, schau dir mal das Werk von René Lussier an. Es lohnt sich!

René Lussier, eine führende Persönlichkeit der zeitgenössischen Musik aus Québec, feiert mit Fiat Lux sein 50-jähriges Karrierejubiläum, aber vor allem eine kreative Freundschaft mit dem Schlagzeuger Robbie Kuster. Das Album lädt zu einem fesselnden – und sogar verspielten – Hörerlebnis ein.
Während die Streichhölzer mit verbundenen Köpfen auf dem Albumcover René Lussiers Idee waren, stammt der Titel (FIAT LUX, aus dem Lateinischen für „Es werde Licht“) von dem Musiker und Freund Robert Marcel Lepage, der die explosive Wirkung ihrer Zusammenarbeit erkannte. Wenn ihre Kreativität Funken sprüht, entsteht Licht. Dieses Bild beschreibt René Lussier und Robbie Kuster perfekt, die 2018 zunächst in einem Quintett zusammenarbeiteten, bevor sie ein Duo gründeten.

René Lussier + Robbie Kuster / Foto: CamilleGladuDrouin

Auf ihrem Spielplatz der zeitgenössischen Musik, der die Grenzen zwischen Improvisation und Komposition verschwimmen lässt, haben sich die beiden Künstler einem Leitprinzip verschrieben: einfach alles ausprobieren. Sie arbeiten ernsthaft, ohne sich selbst zu ernst zu nehmen, und lassen den wildesten Ideen freien Lauf.
Das Ergebnis ist eine Sammlung eklektischer Stücke, die ein breites Spektrum abdecken: Heavy Rock, fröhliche Grooves, freie Improvisation – darunter auch Haven’t Been Where I Left, ein von Ornette Coleman inspirierter Track.
Die 14 Tracks von FIAT LUX werden von René auf Gitarre, Bass und Daxophon (diesem unbändigen Instrument) und von Robbie auf Schlagzeug, singender Säge und Nagelorgel gespielt. Außerdem kommen Beckenbögen, Maultrommel und elektrische Zahnbürste zum Einsatz.
René Lussier genießt einen ausgezeichneten Ruf – ebenso wie sein Partner Robbie Kuster. Der in der Schweiz geborene Musiker, der vor allem für seine Arbeit mit Patrick Watson bekannt ist, hat mit vielen bedeutenden Künstlern im Studio und auf Tournee zusammengearbeitet, darunter Joe Grass, Elisapie, Marie-Pierre Arthur, Fred Fortin, Gros Mené und Marianne Trudel (2024 Opus Award für das Jazzalbum des Jahres), um nur einige zu nennen.

„Kreative Zusammenarbeit kann zu Spannungen oder Meinungsverschiedenheiten führen, aber hier geht es um Freiheit, Freude und Akzeptanz. Tief verwurzelt in Respekt und Liebe. Und das strahlt durch die Musik. Ich habe diesen Prozess erlebt, aber ich hoffe, dass die Menschen diese Stimmung spüren werden.“ – Robbie Kuster

(Visited 59 times, 1 visits today)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Datenschutz-Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir dir die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in deinem Browser gespeichert und führen Funktionen aus, wie das Wiedererkennen von dir, wenn du auf unsere Website zurückkehrst, und hilft unserem Team zu verstehen, welche Abschnitte der Website für dich am interessantesten und nützlichsten sind.