„Stranger Things“ ist vorbei. Oder doch nicht?
Von Richard Kämmerlings (Welt). Die Monster sind tot, die Kinderhelden längst erwachsen. Doch wer glaubt, mit dem Ende von „Stranger Things“ wären wir die Dämonen los, ist naiv. Lesen Sie nicht weiter, wenn Sie Spoiler fürchten, aber die Herrschaft des Upside Down über die Popkultur hat gerade erst begonnen.
Endlich sind die Jungs erlöst, und die Mädchen natürlich auch. Für immer und ewig von bösen Streaminggiganten in einer Zeitschleife der 80er-Jahre-Kleinstadt Hawkins gefangengehalten zu werden, das ist ein Schicksal, das man niemandem wünscht. Schon gar nicht, wenn man selbst die 80er-Jahre als Teenager erlebt hat. Am Ende der letzten Folge der letzten Staffel von „Stranger Things“ sind wir immerhin 1989 angekommen und Mike, Will, Lucas und Dustin haben ebenso wie ihre zugereiste Freundin Max die Highschool geschafft und können das Erwachsenenleben in Angriff nehmen. Fantasy is over, die anders schreckliche Realität kann beginnen.
© Welt, Kultur, Film und Serie, 14.1.2026