Radiotipps

Radiotipps für den 28.1.2026

Die Radiotipps in der Übersicht für alle Kultursender des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, ByteFM sowie des Ö1.


00:05 Uhr Deutschlandfunk Kultur Chormusik

„Vom Glück, im Chor zu singen“ Eine Kulturgeschichte des Chorgesangs
Gast: Stefan Moster, Schriftsteller und Übersetzer

Moderation: Olga Hochweis
Für gemeinschaftlichen Gesang muss hierzulande kaum geworben werden: Rund 60.000 Amateurchöre soll es in Deutschland geben. Chorgesang ist „in“.
Der Schriftsteller und Übersetzer Stefan Moster beschäftigt sich literarisch mit unterschiedlichsten Aspekten dieses Phänomens. Von historischen und soziologischen Fragen über physiologische Themen bis hin zu Repertoire und Zeitgeist reicht das weite Spektrum. So persönlich wie politisch spürt der Autor in seinem Buch „Vom Glück, im Chor zu singen“ den vielfältigen Ursachen für das beglückende Gefühl des gemeinsamen Singens nach.


19:00 Uhr HR 2 Hörbar

Claude Diallo mit „Alone finally“
Er reist um die Welt, durch Clubs, Konzerthäuser und Museen und begeistert sein Publikum mit Auftritten und Jamsessions. „Traveling With Music“ ist bei Claude Diallo am Piano nicht nur Motto, sondern Konzept – und damit weckt er immer wieder auf’s Neue nicht zuletzt auch seine eigene musikalische Leidenschaft.


19:03 Uhr BR-Klassik Sounds in Jazz

In memoriam Ralph Towner
Mit klassischem Sound und jazziger Weite – Erinnerungen an den großen Gitarristen Ralph Towner
Mit exklusiven Live-Aufnahmen des Bayerischen Rundfunks aus Murnau, München, Neuburg an der Donau und Nürnberg.


19:30 Uhr Deutschlandfunk Kultur Zeitfragen. Feature

„Gulag-Häftlinge“Späte Rückkehr – Vor 70 Jahren wurden die letzten in sowjetischen Lagern inhaftierten deutschen Zivilisten freigelassen. Von Isabel Fannrich-Lautenschläger
Ab Herbst 1955 kehrten Zehntausende in sowjetischen Lagern inhaftierte Deutsche in die Bundesrepublik zurück. Ihre Geschichte hat, anders als die der Kriegsgefangenen, bis heute wenig Beachtung gefunden.


20:00 Uhr Deutschlandfunk Kultur Konzert

„Konzert zum Holocaust-Gedenktag“ Kammermusiksaal der Elbphilharmonie Hamburg
Eta Tyrmand: Sonate für Violine und Klavier
Lev Abeliovich: Arie für Horn und Klavier
Mieczyslaw Weinberg: Sonatine für Violine und Klavier
Synagogenmusik aus der Alten und Neuen Welt:
Kompositionen von Louis Lewandowski, Max Bruch, Maurice Ravel, Arno Nadel, Max Janowski, Eliyahu Schleifer, Alisa Pomerantz-Boro u.a.
Kantorin Aviv Weinberg, Gesang
Kantorin Schulamit Lubowska, Gesang
Rabbinerin und Kantorin Alina Treiger, Gesang
Linus Roth, Violine
Bar Zemach, Horn und Schofar
Jascha Nemtsov, Klavier und Moderation
Aufzeichnung vom 25.01.2026


20:03 Uhr ARD Konzert

Philharmonisches Orchester Freiburg
Alexandra Dariescu (Klavier); Leitung: Nil Venditti

Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie Nr. 31 D-Dur KV 297 „Pariser“
Maurice Ravel: Klavierkonzert G-Dur
Heitor Villa-Lobos: „O Polichinelo“
Florence B. Price: „The goblin and the mosquito“
Fazıl Say: Sinfonie Nr. 5
(Konzert vom 16. Dezember 2025, Konzerthaus Freiburg, Rolf-Böhme-Saal)


22:00 Uhr ByteFM Hidden Tracks mit Kai Bempreiksz

Some Happiness
Es sind mal wieder einige interessante Typen dabei, ein gewisser Leland der in den 70er-Jahren einige Alben aufnahm. Oder K. Yoshimatsu, ein Filmemacher aus Japan der nebenbei Anfang der 80er-Jahre einige Tapes aufnahm. Da darf der LoFi- und Tape-Experte R. Stevie Moore auch nicht fehlen. Außerdem hatte er gerade Geburtstag. Ebenfalls Geburtstag feiert die Plattenpolytour von Micha Phonem innerhalb von Hidden Tracks. Stolze 17 Jahre gibt es diese Rubrik schon in dieser Sendung. Ein weiterer Schwerpunkt nicht nur in der Plattenpolytour ist die kleine Tour (4. – 8. Februar) von Derya Yildirim & Grup Simsek.


22:03 Uhr ARD Jazz

Das Magazin. Von Ulrich Habersetzer


22:05 Uhr Deutschlandfunk Spielweisen

Auswärtsspiel – Konzerte aus Europa
Chopin and his Europe – International Music Festival Warschau

Frédéric Chopin:
Polonaise-Fantaisie in As-Dur, op. 61
Polonaise Nr. 9 in B‑Dur, op. 71/2
Walzer Nr. 7 in cis-Moll, op. 64/2
Grande Valse As-Dur, op. 42
Eric Lu, Klavier
Aufnahme vom 3.9.2025 in der Nationalphilharmonie Warschau
Für den Wettbewerb warm gespielt: Der spätere Preisträger Eric Lu zelebriert Chopins Klaviertänze.
Der 27-jährige Amerikaner Eric Lu folgte im September 2025 der Einladung zum Internationalen Musikfestival „Chopin and his Europe“, um in Warschau ein reines Chopin-Recital zu geben. Dieses Konzert bot ihm eine hervorragende Vorbereitung auf den nur wenige Wochen später stattfindenden Chopin-Wettbewerb, den er in eben diesem Saal schließlich für sich entscheiden konnte. Die Teilnehmer des Chopin-Wettbewerbs müssen das gesamte Ouvre des Komponisten beherrschen. Lu entschied sich an diesem Abend, den wir auszugsweise präsentieren, für ausgewählte Polonaisen und Walzer. Schon 2018 hatte er beim renommierten Leeds-Wettbewerb den ersten Preis gewonnen. Inzwischen zählt Lu zu den wenigen Pianisten, die beide Wettbewerbe für sich entscheiden konnten.


22:05 Uhr Deutschlandfunk Kultur Hörspiel

„Fünf Flure, eine Stunde“ Hörspiel in einem Take
Von Luise Voigt Regie: die Autorin
Musik und Geräuscheffekte: Milena Kipfmüller und Klaus Janek
Ton: Thomas Rombach
Produktion: HR / SWR / Deutschlandfunk Kultur 2020
O-Ton Experiment: Fünf Pflegekräfte eines Altenheims wurden vor Corona zeitgleich aufgenommen. Sie stehen unter Druck, während sie die Bewohner in der letzten Phase ihres Lebens pflegen. Wie sich begegnen in so ungleicher Zeit?


23:00 Uhr ByteFM Ein Topf aus Gold mit Diviam Hoffmann

Why January
Dry January, Veganuary, Fit January. Kurz bevor der unbeliebteste Monat des Jahres zu Ende geht, erfindet Ein Topf aus Gold seinen eigenen Trend und begeht den Why January. Diviam Hoffmann spielt Songs, die nach dem Warum fragen. Lieder über existenzielle Krisen. Easy auf Rezept. Mit Musik von unter anderem: Dry Cleaning, Die Sterne oder Kim Gordon.


23:00 Uhr HR 2 Doppelkopf

Am Tisch mit Reinhold Ewald, Astronaut
Er ist einer von 13 Deutschen, die im All waren. Er war 1997 auf der MIR, als dort ein Feuer ausbrach. Der gelernte Physiker führte in dieser Zeit zahlreiche wissenschaftliche Experimente durch.


23:03 Uhr Bayern 2, Bremen Zwei und MDR Kultur Nachtmix

„Pop-Journalismus in Deutschland“ Erika Thomalla und Michael Reinboth im Gespräch
Mit Ralf Summer

„Gegenwart Machen – eine Oral History des Pop-Journalismus“ – so heißt das neue Buch der Münchner Literaturwissenschaftlerin Erika Thomalla. Es bringt uns in lesenswerten Roundtable-Gesprächen die Blütezeit deutscher Pop-Magazine zurück. Entstanden aus den alternativen Stadtmagazinen der 70er, oft mit anglo-amerikanischen Vorbildern, entwickelte sich in den Grossstädten dank Punk & New Wave eine eigene Musik- mit angeschlossener Medienszene. Sounds, Mode & Verzweiflung, Elaste, Spex, Titanic, Wiener, Tempo … hießen die Magazine und brachten neben der neuen Musik der 80er auch eine neue eigenwillige Sprache mit. „Man schrieb Pop“, wie Hans Nieswandt im Vorwort schreibt. „Das Kleine groß und das Große klein machen“, lautete ein Credo der Pop-Journaille. Thomalla und Michael Reinboth, Mitgründer des Elaste-Magazins, sprechen in dieser Zündfunk-Stunde über den deutschen Pop-Journalismus – der mit der Print-Krise in Papierform fast verschwunden ist. Die wenigen verbliebenen Musikmagazine sind meist Service-orientierte Hefte oder spezialisierte Nischenprodukte, die keine breitere Öffentlichkeit erreichen. Auch Social Media hat seinen Teil dazu beigetragen, dass keine Popmagazine mehr gemacht bzw gekauft werden. Laut Reinboth gibt es in Europa nur noch acht richtige Pop-Magazine – es waren mal 40-50. Und: „heute kommen keine Bands mehr aufs Cover, nur mehr Einzel-Artists,’one-facer’ heisst der Trend.“ Dass er recht hat, sieht man zum Beispiel beim Musikexpress: Coverstory Januar sind Radiohead. Wer ist auf dem Cover des Blattes? Nicht alle fünf Musiker der Gruppe, sondern Sänger Thom Yorke allein.


23:03 Uhr SWR Kultur Musikstunde

Mordsmäßig! Crime & Mystery in der Musik (3/5) Mit Eva Schramm


23:03 Uhr WDR 3 Open

Félicitations René Lacaille! – Aktiv mit 80
Der bedeutendste Akkordeonist von La Réunion repräsentiert seine kreolische Kultur mit traditionellen Musikstilen wie Sega und Maloya auch gern in modernerer Form. Antje Hollunder gratuliert.


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