Radiotipps für den 26.6.2026
Die Radiotipps in der Übersicht für alle Kultursender des Öffentlich-rechtlichen Rundfunks, ByteFM sowie des Ö1.
00:05 Uhr Deutschlandfunk Kultur Klangkunst
„Listening in 75 attempts“ Von Emeka Ogboh
Deutschlandfunk / Goethe-Institut 2026 (Ursendung)
Seit 75 Jahren betreibt das Goethe-Institut internationale Kulturarbeit. Dabei sind auch zahlreiche Publikationen mit Musik- und Soundscape-Aufnahmen entstanden. Der Künstler Emeka Ogboh präsentiert eine persönliche Auswahl.
14:05 Uhr Ö1 In Concert
Sänger Elvis Costello und die WDR Big Band unter der Leitung von Michael Leonhart bei den Leverkusener Jazztagen 2025
Was für ein Luxus für einen Popsänger, seine Songs statt mit normaler Band mit einer hochkarätigen Big Band interpretieren zu dürfen! Und was für ein Luxus erst für das Publikum, wenn es sich beim Sänger um Elvis Costello handelt und bei der Big Band um die des Westdeutschen Rundfunks!
16:05 Uhr Ö1 Im Gespräch mit Julia Zarbach
Heinz Bachmann, Bruder und Nachlass-Verwalter von Ingeborg Bachmann
Am 25. Juni hätte Ingeborg Bachmann ihren 100. Geburtstag gefeiert. Aus diesem Anlass nehmen wir eine besondere Perspektive ein und betrachten ihr Leben und Werk aus der Sicht ihres Bruders Heinz Bachmann. Der 1939 geborene Geophysiker wuchs in Kärnten auf und blieb der um 13 Jahre älteren Schriftstellerin zeitlebens eng verbunden. Seine berufliche Laufbahn führte ihn weltweit in die Öl- und Gasexploration, seit 1995 lebt er mit seiner Familie nahe Oxford. Nach dem Tod Ingeborg Bachmanns im Jahr 1973 übernahm er gemeinsam mit seiner Schwester Isolde die Betreuung des literarischen Nachlasses. Seit dem Ende seiner beruflichen Tätigkeit widmet er sich intensiv dem Werk seiner Schwester und bringt es in Vorträgen und Gesprächen einem breiten Publikum näher. Ingeborg Bachmanns Texte sind bis heute aktuell. Sie erzählen von gesellschaftlichen Machtverhältnissen, von den Nachwirkungen des Krieges und von der Suche nach Hoffnung. 2023 veröffentlichte Heinz Bachmann mit „Ingeborg Bachmann, meine Schwester“ ein persönliches Erinnerungsbuch, das die Autorin auch als lebensfrohe und zugewandte Person zeigt. Julia Zarbach spricht mit Heinz Bachmann über Erinnerungen, Verantwortung und die bleibende Bedeutung des Werks seiner Schwester.
17:30 Uhr Ö1 Spielräume
Freak Out!
Musik aus allen Richtungen mit Michael Neuhauser. Das Debütalbum der Mothers Of Invention wird 60
Ursprünglich waren sie eine weiße kalifornische Cover-Band, die sich The Soul Giants nannte und R&B Songs nachspielte. Als aber einer der Musiker nach Unstimmigkeiten die Band verließ, luden sie einen Italoamerikaner namens Frank Zappa ein, den freigewordenen Platz als Gitarrist zu übernehmen, und der übernahm damit gleich auch das künstlerische Ruder der Band.
Am Muttertag des Jahres 1965 gaben sie sich den neuen Bandnamen The Mothers und erspielten sich mit Zappas eigenen Songs bald eine treue Fangemeinde in der Underground-Szene von Los Angeles. Das machte den afroamerikanischen Produzenten Tom Wilson (gerade hoch im Kurs wegen seiner Arbeit mit Simon and Garfunkel und Bob Dylan) auf sie aufmerksam. Beim Plattenlabel Verve aber war man unzufrieden mit dem an „Motherfucker“ gemahnenden Bandnamen. Und so wurden – gemäß dem Sprichwort „Necessity is the mother of invention“ („Not macht erfinderisch“) aus The Mothers kurzerhand The Mothers of Invention. Und erfinderisch waren sie ohne Zweifel.
Vor 60 Jahren, am 27. Juni 1966, erschien ihr bahnbrechendes Debütalbum „Freak Out!“, ein einflussreicher Meilenstein der Rockmusikgeschichte, der etwa auch die Beatles zu ihrem Album „Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band“ inspirierte, und ein solider Grundstein für Zappas facettenreiche und produktive Karriere.
Die Doppel-LP ist ein Konzeptalbum, das die Freak-Subkultur des kalifornischen Undergrounds nicht nur exemplifiziert, sondern gleichzeitig auch selbst aufs Korn nimmt, und enthält bereits alle Elemente von Zappas künstlerischem Lebenswerk: bitterböse Satire und groteske Blödelei, harte Gesellschaftskritik und rotzfreche Respektlosigkeiten, komplexe Songstrukturen und musikalische Querverweise, anspruchsvolle Arrangements und aufwändige Instrumentierung, innovative Gitarrensoli und experimentelle Soundcollagen – und das alles in einem eklektischen Stilmix von Doo-Wop bis Musique Conrète, der doch immer eine ureigene und unverwechselbare Handschrift aufweist.
19:00 Uhr ByteFM Tiefenschärfe mit Dirk Domin
From Heidelberg With Love
Diesmal gibt es hier eine spezielles Spezial-Special: nur mit Musik von David Moufang, auch bekannt als Move D. From Heidelberg with love!
19:00 Uhr HR 2 Hörbar
High Fiddelity – Jazz trifft Kammermusik & mehr Musik grenzenlos
Fünf Musikerinnen, elf Eigenkompositionen und ein Album. Das bietet „Spring Again“, das neue Werk der Münchner Formation High Fiddelity.
19:15 Uhr Deutschlandfunk Der Rest ist Geschichte
250 Jahre USA (3/4) Ist Wählen in den USA undemokratisch? Von Jörg Biesler
Gouverneure, Kongressabgeordnete und Sheriffs werden in den USA direkt gewählt. Doch ausgerechnet der Präsident kann es ohne Stimmenmehrheit ins Weiße Haus schaffen. Das Wahlrecht und das Zwei-Parteiensystem sind in den USA schon lange umkämpft.
19:30 Uhr Ö1 Konzert
Bruce Liu im Wiener Musikverein
Bruce Liu, Klavier.
Werke von György Ligeti, Johann Sebastian Bach, Frédéric Chopin, Maurice Ravel, Claude Debussy, Ludwig van Beethoven, Federico Mompou und Franz Liszt (aufgenommen am 30. Mai im Brahms-Saal des Wiener Musikvereins)
19:30 Uhr Deutschlandfunk Kultur Literatur
250 Jahre USA: Traumland oder Trugbild
US Immigrant:innen schreiben über den amerikanischen Traum.
20:00 Uhr radio3 Konzert
Andrés Orozco-Estrada dirigiert das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin
Werke von Lili Boulanger, Johannes Brahms, Richard Strauss und Arnold Schönberg in einer Konzertaufnahme vom 01.02.2025
20:00 Uhr Deutschlandfunk Kultur Konzert
Live aus der Philharmonie Berlin
Lili Boulanger: „Vieille prière bouddhique“ für Chor mit Tenorsolo und Orchester
Gabriel Fauré: Pavane für Chor und Orchester
Claude Debussy: „Clair de lune“ (Bearbeitung für Orchester: André Caplet)
Felix Mendelssohn Bartholdy: „Ein Sommernachtstraum“ für Soli, Sprecherin, Frauenchor und Orchester
Katja Riemann, Sprecherin
Mari Eriksmoen, Sopran
Patricia Nolz, Mezzosopran
Joohoon Shin, Tenor
Rundfunkchor Berlin
Choreinstudierung: Ines Kaun
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Leitung: Dalia Stasevska
20:03 Uhr SWR Kultur Abendkonzert
Philharmonisches Staatsorchester Mainz
Friedrich Thiele (Cello); Leitung: Pawel Kapula
Mieczysław Weinberg: Polnische Weisen op. 47 Nr. 2
Violoncellokonzert c-Moll op. 43
Antonín Dvořák: Sinfonie Nr. 8 G-Dur op. 88
(Konzert vom 20. März 2026 im Staatstheater Mainz, Großes Haus)
20:03 Uhr Bayern 2 Salon Hörspiel & Podcast
„Fänggen“ Von Ludwig Abraham BR 2026 (für die ARD) Ursendung
Ein Dorf am Fluss. Sommerhitze, Gewitterluft, ausgetretene Wege. Was als harmloser Jogginglauf beginnt, kippt in eine unheimliche Erfahrung: leuchtende Punkte im Dunkel, Stimmen aus dem Wasser, ein verletztes Bein, das nicht heilen will. Martin sucht Sicherheit: im Dorf, im Job, in der Familie seiner Frau. Doch Zugehörigkeit wird zur Bedrohung – und Anpassung hat ihren Preis. Je tiefer er sich in die scheinbare Idylle einfügt, desto deutlicher spürt er, dass unter der Oberfläche etwas arbeitet. Alte Geschichten, verschüttete Erinnerungen – und Wesen, die nicht vergessen. Zwischen Dorfschnack, Grillabenden und gut gemeinten Ratschlägen entfaltet sich ein leiser Mystery-Thriller, der Naturbeobachtung, alpine Sagenwelt und verdrängte Regionalgeschichte miteinander verwebt.
Stahnke – Tiefenroda (7/15) Von Frank Witzel
Komposition: Frank Witzel Regie: Leonhard Koppelmann BR 2018
Stahnkes Wege durch die deutsche Provinz führten ihn auch in den Ort Tiefenroda. Dort glaubte er auf eine geheimnisvolle Vereinigung gestoßen zu sein. Handelt es sich dabei um ein Hirngespinst oder existiert wirklich ein „verborgenes Zentrum der Republik“? Immerhin wurde Stahnke in Tiefenroda zusammengeschlagen und entkam nur knapp einem Anschlag auf sein Leben.
20:03 Uhr WDR 3 Konzert
Musikalische Heldengeschichten
Jóhann Jóhannsson: Orphic Hymn für gemischten Chor nach den Metamorphosen des Ovid
Einojuhani Rautavaara: Orpheus singt für gemischten Chor nach Sonetten von Rainer Maria Rilke
Hans Werner Henze: Orpheus Behind the Wire für gemischten Chor nach Gedichten von Edward Bond
Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 3 in Es-Dur op. 55 „Eroica“
NDR Vokalensemble; Leitung: Klaas Stok
NDR Elbphilharmonie Orchester
Leitung: Alan Gilbert
Aufnahme vom 4. Februar 2026 aus der Elbphilharmonie, Hamburg
Napoleon, Prometheus oder Prinz Louis Ferdinand? Beethovens unbekannten Helden aus der Eroica feiert das NDR Elbphilharmonie Orchester, während das NDR Vokalensemble Orpheus auf der Spur ist: Zu schwebenden Klängen wandert er bei Jóhann Jóhannsson durchs Schattenreich, während Einojuhani Rautavaara Orpheus Sonette von Rainer Maria Rilke singen lässt, bis Hans Werner Henze den berühmten Sänger zum Sprachrohr der Gegenwart macht.
20:05 Uhr Deutschlandfunk Feature
Mama braucht eine Rolle – und jetzt?! Episode 3 und 4
Von Nava Ebrahimi Regie: die Autorin
Deutschlandfunk 2026
Nava will ihrer Mutter etwas zurückgeben. Doch deren Traum von einer Hauptrolle wird auch für Nava zur Bewährungsprobe.
Episode 3: Filmkarriere, Absagen und Verlust des Partners
Episode 4: Neuanfang im Alter, Streit und „Wünsch dir was“
21:05 Uhr Deutschlandfunk On Stage
„Queen Omega & The Royal Souls“ Aufnahme vom 24.7.2025 beim Burg Herzberg Festival
Am Mikrofon: Tim Schauen
Groovender Reggae-Sound mit charmantem Kopfnicker-Potenzial – auch ohne Ganja.
Für eine Königin passte der Auftritt, denn (die selbsternannte) Queen Omega ließ ihre Band The Royal Souls auf und ihre Untertanen vor der Bühne lange warten, bis sie schließlich doch Hof hielt. So lang, dass Festival-Booker Wolfgang Wortmann irgendwann auch nicht mehr wusste, was er nun noch erzählen sollte. 1981 wurde Jeneile Osborne in Trinidad geboren, im Jahr 2000 war sie nach England gezogen, ein Jahr später erschien ihr Debüt-Album. Als sie dann auf der großen Bühne auf dem Herzberg erschien. legte sie – mit messerscharfer Band – umso fulminanter los. Sie sang, tanzte, war enorm präsent, sie forderte und feierte – kurz: Sie regierte souverän, wie es zuerst ihr und dann dem Publikum gefiel. Groovender Reggae-Sound hat eben das charmant mitreißende Kopfnicker-Potenzial, um für alles zu entschädigen. Und das lag nicht nur am Ganja!
22:00 Uhr ByteFM The Good Nightz mit Sebastian Hampf
Überlänge 16
Zum bereits 16. Mal stehen bei The Good Nightz überlange Tracks im Fokus. Minidestens 9 Minuten Spielzeit bringt jeder Titel heute mit und möchte eure volle Aufmerksamkeit. Eine Stunde gegen den Social Media Algorithmus.
22:03 Uhr WDR 3 Jazz
Pop Stop – Die neuen Standards. Mit Ralf Dombrowski
Irgendwas komponieren? Das geht schon. Aber einen richtig guten Song schreiben? Eine Herausforderung. Da kann man sich schon einmal vom Pop helfen lassen. Ralf Dombrowski präsentiert Beispiele
22:03 Uhr BR Klassik – Orgelmusik
Zum 100. Geburtstag der Organistin und Komponistin Ruth Zechlin
Ruth Zechlin: „Ruhe und Bewegung“ (Werner Jacob, Andreas Jacob); „Wider den Schlaf der Vernunft“; „Die sieben letzten Worte Jesu am Kreuz“; „Auferstehung“ (Ruth Zechlin); „Hommage à Henry Purcell“ (Markus Zahnhausen, Blockflöte; Ruth Zechlin, Cembalo)
22:05 Uhr Deutschlandfunk Spielraum
Bluestime – Neues aus Americana, Blues und Roots
Am Mikrofon: Tim Schauen
22:30 Uhr Deutschlandfunk Kultur Musikfeuilleton
„Das Fehlläuten der Nachtglocke“ Hans Werner Henzes Funkopern. Von Egbert Hiller
Vor über 70 Jahren kreierte Hans Werner Henze mit der Funkoper eine ganz neue Ausdrucksform. Mit ihr spiegelte der Komponist indirekt gesellschaftliche Zustände in der jungen Bundesrepublik Deutschland. Henze empfand tiefes Unbehagen an der Verdrängung der NS-Verbrechen, was in „Ein Landarzt“ nach Franz Kafka von 1951 eindringlich zur Geltung kam. Albtraumartig verknüpfte er darin in abstrakter Entgrenzung Opfer- und Täter-Perspektiven und seelische Nöte. Zum Schlüsselsatz gerät Kafkas Metapher „Einmal dem Fehlläuten der Nachtglocke gefolgt, es ist niemals gutzumachen“. Zwei Jahre später entstand Henzes zweite Funkoper „Das Ende einer Welt“ auf einen Text von Wolfgang Hildesheimer. Obwohl sie sich als bissige Gesellschaftssatire inhaltlich und musikalisch von „Ein Landarzt“ stark unterscheidet, sah Henze zwischen beiden Werken innere Verbindungen – vor allem im Sinne eines, wie er es nannte, „Zustands des von allen guten Geistern Verlassenen“.
23:00 Uhr HR 2 Doppelkopf
„Transformation macht Spaß!“ – Der Klavierkabarettist Lars Reichow
Seit über 30 Jahren ist er als „Klaviator“ auf deutschen Kleinkunstbühnen unterwegs. Von virtuoser Tastenakrobatik bis zu gekonnter Stand-up-Comedy beherrscht er die Disziplinen der kabarettistischen Unterhaltung. Im Laufe seiner Karriere ist sein Blick dabei zunehmend politischer geworden.
23:00 Uhr NDRKultur NDR Bigband
NDR Bigband: Maria João zum 70. Geburtstag
Aus dem Becken auf die Bäume – ein steiler Aufstieg. Als Schwimmlehrerin durchpflügte Maria João einst die Wogen, als Sängerin fegte sie danach durch die höchsten Wipfel der Vokalakrobatik. Ein Jahr nachdem sie aus dem Becken raus war, tourte sie mit ihrer eigenen Band, gewann 1985 den ersten Preis beim Jazzfestival von San Sebastian. Neben traditionellen portugiesischen Liedern coverte die Sängerin damals noch US-Jazzstandards; aber auch die in ihrem eigenen, hochvirtuosen Stil, als ob ein mit Sprudel voll gepumptes Eichhörnchen durchs Geäst der Harmonien jagt.
23:03Uhr Bayern 2 Nachtmix
„Lost and Found“ Perlen aus der Popgeschichte
Mit Michael Bartle
23:03 Uhr SWR Kultur Musikstunde
Mendelssohns Klavierwerk: Ein Plädoyer! (5/5) Werke für Klavier und Orchester
Mit Matthias Kirschnereit
23:03 Uhr WDR 3 Open
Interpretationssache – Aufnahmen im Vergleich: Running Up That Hill von Kate Bush
Eigentlich sollte „Running Up That Hill“ einen ganz anderen Titel haben – wäre dann aber vielleicht nie ausgekoppelt worden und als Album-Track in der Versenkung verschwunden. Warum, und was den Song so genial macht, findet Roland Kunz in dieser Folge heraus.
23:03 Uhr BR Klassik Jazztime
Cooler Gast und inspirierte Gastgeber
Starsaxofonist Chris Potter feiert mit dem Pablo Held Trio dessen 20-jähriges Bestehen auf höchst musikalische Art. Eine Live-Aufnahme vom 18. Februar 2026 aus dem Münchner Jazzclub Unterfahrt
23:03 Uhr Ö1 Zeit-Ton extended
Mivos Quartet: Neue Wege für ein altes Genre
Im Wiener Konzerthaus präsentierte das virtuose Ensemble neue Ideen für das Genre Streichquartett von sechs Komponistinnen.
Starke Stimmen zeitgenössischen Komponierens brachte das Mivos Quartet im Berio-Saal des Wiener Konzerthauses zu Gehör. Werke von sechs Komponistinnen standen auf dem Programm: eine Uraufführung von und mit der Schwedin Sofia Jernberg, eine österreichische Erstaufführung von Österreicherin Flora Geißelbrecht, dazu Werke der Israelin Sivan Eldar, der Deutschen Ingrid Laubrock sowie der Kanadierin Annesley Black und der Britin Rebecca Saunders. Die Komponistinnen suchten jeweils neue Wege in diesem traditionsreichen Genre. So war Sofia Jernberg selbst als Vokalsolistin in ihrem Streichquartett zu erleben, Flora Geißelbrecht setzte auch auf optische Effekte und ließ das Ensemble in kompletter Dunkelheit spielen und mit Taschenlampen hantieren, was für spannende Schattenspiele im Berio-Saal sorgte.