Radiotipps

Radiotipps für den 2.7.2026

Die Radiotipps in der Übersicht für alle Kultursender des Öffentlich-rechtlichen Rundfunks, ByteFM sowie des Ö1.


00:05 Uhr Deutschlandfunk Kultur Neue Musik

Elbphilharmonie Hamburg
Hans Werner Henze: „Tristan“ Préludes für Klavier, Tonbänder und Orchester (1973, rev. 1991)

Tamara Stefanovich, Klavier; NDR Elbphilharmonie Orchester
Leitung: Pierre Bleuse
Aufzeichnung vom 15.05.2026


19:00 Uhr HR 2 Hörbar in Space

60 Jahre Raumpatrouille Orion & und mehr Musik grenzenlos
Wir reisen ins Jahr 1966 und ins All! Dieses Jahr feiert die deutsche Kult-Science Fiction-Serie „Raumpatrouille Orion“ großes Jubiläum, mit dem bahnbrechenden Originalsoundtrack von Peter Thomas und seinem Sound Orchester – immer noch cool und originell.


19:30 Uhr Deutschlandfunk Kultur Zeitfragen. Feature

250 Jahre Unabhängigkeitserklärung (4/4) „… deriving their just powers from the consent of the governed“
Demokratie in Zeiten der Polarisierung
Von Kerstin Zilm, Arndt Peltner und Christoph Drösser

Die US-amerikanische Demokratie galt einst als eine der fortschrittlichsten der Welt. Heute ist das Land tief gespalten. Was bleibt von der amerikanischen Revolution?


20:00 Uhr Deutschlandfunk Kultur Konzert

„Bachfest Leipzig“ Grassi-Museum: „Wo die schönen Trompeten blasen“
Lieder von Charles Ives und Gustav Mahler im Dialog

Julia Sophie Wagner, Sopran
Ralf Mielke, Flöte
Tobias Hasselt, Posaune
Dorothea Hemken, Viola
Klavier und Moderation: Steffen Schleiermacher
Aufzeichnung vom 15.06.2026


20:00 Uhr radio3 / NDRKultur Konzert

Simone Young dirigiert das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Werke von Antonín Dvorák und Erich Wolfgang Korngold mit Christian Tetzlaff, Violine in einer Aufnahme vom 30.05.2026


20:03 Uhr WDR 3 Konzert

Isabelle Faust, Violine; WDR Sinfonieorchester. Leitung: Bas Wiegers
Paul Jeukendrup, Klangregie (nur Gísladottír)

Hans Werner Henze: Los Caprichos, Fantasia per Orchestra (1963)
Vito Žuraj: Desorption, Konzert für Violine und Orchester (2026) UA
Kompositionsauftrag des WDR und von Milano Musica
Bára Gísladóttir: Sea sons seasons (2025) Deutsche Erstaufführung
Kompositionsauftrag des WDR, Festival d’Automne, Orchestre Philharmonique de Radio France und von Copenhagen Philharmonic
Hans Werner Henze: Sinfonie Nr. 3 (1950)


20:03 Uhr SWR Kultur / HR 2 Lost in Music

WIR! Über das tragende Gefühl von Gemeinschaft. Von Sylvia Systermans
Menschen brauchen Gemeinschaft: Familie, Freunde, Nachbarn, Stämme oder Staaten. Als Einzelwesen könnten wir nicht überleben. Aber so sehr wir auf stabile Beziehungen und funktionierende Staaten angewiesen sind, so fragil sind diese auch. Diese Ausgabe von Lost in Music, die Sylvia Systermans zusammengestellt hat, handelt von Fugen, in denen Stimmen über das gleiche Thema sprechen, von verbindender Harmonie, von ebenso freien wie einsamen Geistern, von Kleinfamilien und offenen Gemeinschaften.


20:30 Uhr Deutschlandfunk Mikrokosmos

Die OpenAI Story (5/6): Her
Podcast von Fritz Espenlaub, Jasmin Körber, Christian Schiffer und Klaus Uhrig
Regie: Klaus Uhrig Deutschlandfunk 2026

Der Chatbot wird immer menschlicher und beginnt zu sprechen. Sam Altmanns Lieblingsfilm “Her” wird Realität. Dennis verliebt sich in seinen Chatbot, der ihm konsequent nach dem Mund redet und so seine Psychose füttert. Mit fatalen Konsequenzen.


21:00 Uhr SWR Kultur / HR 2 JetztMusik

„Der Geist der Unbeugsamkeit“ Schlaglichter auf die ukrainische Neue-Musik-Szene
Von Egbert Hiller

Neben der aktuellen Lage in der Ukraine sind Bezugnahmen auf die eigenen kulturellen Wurzeln und das Anknüpfen an Neue Musik westlicher Herkunft für zeitgenössische ukrainische Komponierende wesentliche Einflusssphären. Ihre Werke spiegeln die ganze Bandbreite des Ausdrucks wider, von hochgradig emotionaler Intensität und dem Geist der Unbeugsamkeit im Zeichen des Krieges bis zu radikaler Abstraktion. Zwar geben sie – auch jene, die nicht mehr in der Ukraine leben – künstlerische Antworten auf den Krieg; sie lassen sich aber nicht auf dieses Thema reduzieren.


21:00 Uhr Ö1 Im Gespräch mit Julia Zarbach

Heinz Bachmann, Bruder und Nachlass-Verwalter von Ingeborg Bachmann
Am 25. Juni hätte Ingeborg Bachmann ihren 100. Geburtstag gefeiert. Aus diesem Anlass nehmen wir eine besondere Perspektive ein und betrachten ihr Leben und Werk aus der Sicht ihres Bruders Heinz Bachmann. Der 1939 geborene Geophysiker wuchs in Kärnten auf und blieb der um 13 Jahre älteren Schriftstellerin zeitlebens eng verbunden. Seine berufliche Laufbahn führte ihn weltweit in die Öl- und Gasexploration, seit 1995 lebt er mit seiner Familie nahe Oxford. Nach dem Tod Ingeborg Bachmanns im Jahr 1973 übernahm er gemeinsam mit seiner Schwester Isolde die Betreuung des literarischen Nachlasses. Seit dem Ende seiner beruflichen Tätigkeit widmet er sich intensiv dem Werk seiner Schwester und bringt es in Vorträgen und Gesprächen einem breiten Publikum näher. Ingeborg Bachmanns Texte sind bis heute aktuell. Sie erzählen von gesellschaftlichen Machtverhältnissen, von den Nachwirkungen des Krieges und von der Suche nach Hoffnung. 2023 veröffentlichte Heinz Bachmann mit „Ingeborg Bachmann, meine Schwester“ ein persönliches Erinnerungsbuch, das die Autorin auch als lebensfrohe und zugewandte Person zeigt. Julia Zarbach spricht mit Heinz Bachmann über Erinnerungen, Verantwortung und die bleibende Bedeutung des Werks seiner Schwester.


21:05 Uhr Deutschlandfunk JazzFacts

Neues von der improvisierten Musik
Neue Alben, Bücher und Filme aus dem Bereich des Jazz. Dazu Infos über aktuelle Entwicklungen in der Szene. Am Mikrofon: Anja Buchmann


22:00 Uhr ByteFM Flashback mit Ingo Scheel

Juli 1977 / From Here To Eternity
Mit seiner Fusion von Computern, Synthie-Sounds und Dancebeats hat Giorgio Moroder Geschichte geschrieben, als Visionär, Hitlieferant und Filmmusik-Komponist. Sein Hit „From Here To Eternity“ vom gleichnamigen Album bedeutete 1977 den Durchbruch für den Mann aus Südtirol, wir spielen die besten Tracks der Platte, dazu einiges an Zeitgenossen und Weggefährtinnen.


22:00 Uhr radio3 / NDRKultur Jazz

Jazz Portrait: „Rays of Light“ Der Kosmos des Trompeters Richard Koch
Am Mikrofon: Eva Garthe

Richard „Ritsche“ Koch ist ein österreichischer Jazztrompeter und Komponist, der schon lange die Berliner Jazzszene bereichert. Sein 2025 erschienenes Album „Rays of Light“ besticht durch Leichtigkeit und reichlich positive Energie – das ideale Gegenmittel zu düsteren gesellschaftlichen Entwicklungen. Das von Richard Koch geleitete Quintett umfasst Bekannte in der Szene wie etwa Fabiana Striffler (Violine) und Valentin Butt (Akkordeon), die live eine wahnsinnige Spielfreude auf die Bühne bringen.


22:03 Uhr SWR Kultur / HR 2 Blues’n’Roots

Still Going Strong! – Buddy Guy zum 90. Geburtstag und mehr Chicago Blues von Muddy Waters bis Billy Branch, von Koko Taylor bis Stefan Hillesheim.


22:03 Uhr WDR 3 Jazz

Bonecrusher – Neues aus der Posaunenwelt. Mit Niklas Wandt
WDR Jazzpreisträger Matthias Muche präsentiert gleich zwei neue Einspielungen, mit seinem Posaunenensemble Bonecrusher und solo. Niklas Wandt präsentiert Neuerscheinungen mit Posaunen.


22:05 Uhr Deutschlandfunk Historische Aufnahmen

Aufnahmeorte (5): Die Pariser Salle Pleyel
Am Mikrofon: Michael Stegemann

Wahrscheinlich haben schon in der alten, 1839 eröffneten Salle Pleyel in Paris Aufnahmen stattgefunden, die sich aber nur schwer identifizieren lassen. Als dann 1927 in der Rue du Faubourg Saint-Honoré 252 die neue Salle Pleyel eingeweiht wurde, entwickelte sie sich schnell zu einem der gefragtesten Aufnahmeorte der französischen Hauptstadt – vor allem für Orchester: Das 1928 gegründete Orchestre Synphonique de Paris war hier ebenso zu Hause wie das Grand Orchestre Symphonique du Gramophone unter Piero Coppola. Auch viele der frühen Aufnahmen von Pierre Monteux entstanden hier, wie etwa 1929 Strawinskys „Sacre du printemps“. Nimmt man noch die live mitgeschnittenen Konzerte hinzu – darunter die so legendärer Jazz-Musiker wie Sidney Bechet oder Django Reinhardt – gehörte die Salle Pleyel in den 1930er-Jahren zu den wichtigsten Aufnahmeorten Europas.


22:05 Uhr Deutschlandfunk Kultur Freispiel

„Lost Generation!?“ Ein Fiebertraum
Von Carina Pesch und vier Hungerstreikenden
Regie und Komposition: die Autorin

Ton und Technik: Holger König, Christian Grund
Regieassistenz: Hannah Bickhoff MDR 2023
Wie sieht die von der Klimakrise gezeichnete Erde 2035 aus? Gemeinsam diskutierten die Künstlerin Carina Pesch und vier Klimaaktivist:innen über Zukunftsfragen und entwickelten aus dystopischen und utopischen Szenarien eine mögliche Antwort auf diese Frage.


23:00 Uhr ByteFM Kramladen mit Volker Rebell

Snowy White: The Finishing Touch
Es gibt Gitarristen, die sich in den Pop-Geschichtsbüchern verewigt haben, weil sie sich spektakulär in Szene zu setzen wussten. Und es gibt viele, die in der Schublade „ferner liefen“ abgelegt wurden, wo man sie zu Unrecht vergessen hat. Und es gibt einige Könner ihres Fachs, die wegen ihrer enormen Fähigkeiten wohl wahrgenommen wurden, aber nie in der ersten Riege auftauchten, obwohl sie dort hingehören.
Der britische Blues- und Rockgitarrist Snowy White, Jahrgang 1948 gehört zu den besonderen Persönlichkeiten der britischen Gitarristen-Szene, deren Bedeutung nicht auf Posing, Inszenierung oder lautstarkes Auftrumpfen angewiesen ist, sondern aus Authentizität, Klarheit und Haltung entsteht und sich in einem individuellen Ton beweist, der in seiner Konzentration auf das Wesentlich mehr zu erzählen weiß als so manche der zirkusreifen Tonsalven virtuos gniedelnder Gitarren-Stars.
Mit „The Finishing Touch“ legt der britische Gitarrist, Sänger und Songschreiber nun sein jüngstes Studioalbum mit 10 neuen Tracks vor, die ebenso entspannt wie konzentriert wirken, offensichtlich geschrieben und produziert mit ruhiger Hand. Die Musik ist warm, unaufgeregt, klanglich transparent und vermittelt jene Gelassenheit, die nur Künstler entwickeln, die nichts mehr beweisen müssen. Neben Songs aus seinem neuen, überwiegend ruhigen und erstaunlich persönlichen Spätwerk sind auch ein paar seiner Gastauftritte aus seinem über fünfzigjährigen Musikerleben zu hören – als Weggefährte von Peter Green, als Tour-Gitarrist von Pink Floyd und Roger Waters solo, als melodische Stimme bei Thin Lizzy und als Begleitgitarrist des Pink Floyd-Keyboarders Richard „Rick“ Wright. In all diesen unterschiedlichen Musikstücken ist Snowy Whites besondere Qualität zu hören: seine Individualität als Gitarrist, seine musikalisch ausdrucksstarke Erzählweise und seine Meisterschaft in einer Kunst, die selten geworden ist: der Kunst der Reduktion auf das Wesentliche.


23:03 Uhr SWR Kultur Musikstunde

America the beautiful? – Ein Mythos hat Geburtstag (4/5)
Mit Katharina Eickhoff


23:03 Uhr WDR 3 Open

Being The Beatles – eine Pop-Revolution: Nothing is real (4/6). Mit Ocke Bandixen
1967: Die Beatles verschieben die Grenzen des bisher Gehörten. Das Studio in der Abbey Road ist der Safe-Space der Band. Hier tüfteln sie jetzt an einem Werk, das die Popmusik neu definiert: Klangexperimente, Jazz, Weltmusik, Klassik, Rock – etwas, das weit über ein 3-Minuten-Lied hinausgeht. „Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band“ wird das erste Konzeptalbum und ein Wendepunkt in der Musikgeschichte. Wie haben sie das gemacht? Das erklärt der Musiker Goetz Steeger, indem er die Songs für uns seziert. Ein musikalischer Deep Dive mit vielen Aha-Effekten.


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