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Hörspiel: „Kann das Quietschen der Straßenbahn nur eine Frau gewesen sein?“ Von Wolf Wondratschek

Entschleunigung, Achtsamkeit, Meditation – Stille. Begriffe die heute mehr denn je an Bedeutung gewinnen. Aber sind wir überhaupt in der Lage, Stille als solche zu erkennen? Wolf Wondratschek fragte schon 1972 danach, was Stille mit uns macht.

Unaufhörlich reden, verbessern, unterscheiden, hinhören, beschreiben, nach Bildern suchen – und nach Ausdrücken für diese Bilder suchen. Und dann wieder nach Bildern für diese Ausdrücke suchen. In all den gewöhnlichen Vorgängen suchen vier Personen nach der Stille. Vielleicht gibt es sie ja nur noch als die verzweifelte Suche nach Stille oder als Verzweiflung überhaupt? Oder sie existiert in den Menschen, Gewohnheiten und Vorgängen, die wir zu unserer Vorstellung von Stille in Beziehung setzen? Vielleicht sind es verzweifelte Erinnerungen oder verzweifelte Versuche der Erinnerung – oder eben auch die Verzweiflung darüber, überhaupt über die Stille zu reden.


(http://xb187.xb1.serverdomain.org/radio/musik/Quietschen-der-Straßenbahn.mp3)

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Kann das Quietschen der Straßenbahn nur eine Frau gewesen sein?

Mit Nina von Porembsky, Claus Carle, Hans Növer und Heiner Schmidt


Von Wolf Wondratschek
Regie: der Autor
Redaktion: Hannah Georgi
Produktion: WDR 1972

© WDR 3, Hörspiel, 3.4.2019

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