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Der Jazzgitarrist Kalle Kalima über seine Einflüsse und Lieblingsgitarristen

Kalle Kalima gilt als musikalischer Abenteurer. Als Gastmoderator bei Klassik-Pop-et cetera berichtet der Finne von Musik, die bei ihm wie eine Bombe einschlug, wie einsam sein Faible für Jazzrock machen konnte und bei welchem Auftritt eine Kalaschnikow mit Gitarrenhals an der Wand hing und die Kellnerinnen als Krankenschwestern bedienten.

 

Der Mann, so jovial und ungezwungen wie sein Name, stammt aus Finnland, da, wo die Monster-Rocker Lordi ebenso selbstverständlich sind wie der legendäre Tango-König Olavi Virta, wo die Menschen Humppa und Letkiss tanzen und Jean Sibelius‘ Name Zwei-Euro-Münzen schmückt. Militärmusik dieses bekanntesten finnischen Komponisten hat Kalle Kalima gerade verquickt mit Leonard Cohen, „The green leaves of summer“ und Westernsongs. Eines von vielen Zeichen seiner augenzwinkernden Spielfreude.

Mit seiner Lust, die Freiheit der improvisierten Musik immer neu auszuloten, sorgt er für kreative Verrücktheiten und überraschende Klangvariationen.

Studium in Finnland und Deutschland

Der heute 42-Jährige wurde mit sechs auf den Klavierstuhl gesetzt, zum wirklichen Freund aber entwickelte sich die Gitarre. Seine musikalische Ausbildung erlebte Kalima an der Sibelius-Akademie in Helsinki und an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin, wo er heute zu Hause ist.

© Deutschlandfunk, Klassik-Pop-et cetera, 17.12.2016

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