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„Kindheitsmuster und Herkunftsmonster“ Eine Lange Nacht über Christa Wolf und Franz Fühmann

Nach dem Mauerfall gerieten etliche Intellektuelle wegen ihrer Nazi-Vergangenheit ins Zwielicht. Nicht so Christa Wolf und Franz Fühmann: Zunächst zu Anhängern Hitlers erzogen, wurden sie zu Verfechtern des Sozialismus und dann zu Kritikern des DDR-Regimes.
Von Uwe Wittstock

Christa Wolf gehört zu den bekanntesten Schriftstellern der DDR. Sie hat als Person und mit ihrem Werk über 50 Jahre hinweg im Mittelpunkt öffentlicher Debatten gestanden – als Repräsentantin eines oppositionellen, aber dennoch sozialistisch orientierten Kulturlebens der DDR.

Franz Fühmann, geboren 1922 in Rochlitz an der Iser, gestorben 1984 in Ost-Berlin, schrieb Gedichte, Erzählungen, Tagebücher, Essays und Kinderbücher – aber nie einen umfangreichen Roman. In der DDR kannte ihn früher fast jedes Kind. Er galt als unangepasster, regimekritischer Autor, der den Konflikt mit den Machthabern seines Landes nicht scheute. In der alten Bundesrepublik dagegen hatte er kein großes Lesepublikum….

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© Deutschlandfunk, Lange Nacht, 9.11.2019

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