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„Odins wilde Töchter“ Das norwegische Frauen-Quartett SPUNK

Alles begann 1995. Da trafen sich vier Studentinnen der Musikakademie Oslo, um gemeinsam zu improvisieren. Und weil das auf Anhieb so gut funktionierte, beschlossen die Trompeterin Kristin Andersson, die Cellistin Lene Grenager, die Hornistin Hild Sofie Tafjord und die Sängerin Maja Ratkje, über ein Jahr lang miteinander zu proben.

Mit Reinhard Kager

Als dann Ende 1996 das erste Konzert des Quartetts in der Akademie bei einem Klassenabend der Hornstudent/innen stattfand, waren Lehrer wie Kommilitonen schockiert. Denn SPUNK, wie sich die vier Musikerinnen nach dem Märchenland aus „Pippi Langstrumpf“ nennen, setzte sich von Beginn an eine Prämisse: Alles ist erlaubt, was gefällt. Und das können eben auch ächzende Geräusche, quäkende Bläserklänge oder schrille Sirenengesänge sein. Klangabenteuer sind garantiert!

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