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„Das Gewehr lebt“ Über die Faszination des Schießens von Irmgard Maenner

Der Moment, in dem ein Mensch zum ersten Mal in seinem Leben eine Schusswaffe hält, ist ein ganz besonderer. Welche Beziehung gehen Menschen mit ihren Waffen ein? Und was macht die Waffe mit den Menschen?

„Das Gewehr lebt“, sagt der Mann auf dem Schießplatz. Es ist ein Wesen, dem er sich zuwendet und das reagiert. Die Waffe lebt in den Köpfen. Jeder kennt ihre Geräusche und die zugehörigen Haltungen, im Liegen, im Knien oder aus der Hüfte. Einzelkämpfer und Kommissarinnen im Film sind bewaffnet. Vielleicht ist der Nachbar es auch. Irmgard Maenner schoss selbst mit Klein- und Großkaliber und porträtiert Menschen, die eine besondere Beziehung zur Schusswaffe haben. Welche Phantasien bewegen sie? Und: Was ist das Schießen in unseren Köpfen?

„Das Gewehr lebt“ wurde 2007 mit dem Featurepreis der Stiftung Radio Basel ausgezeichnet.



Das Gewehr lebt
Von Irmgard Maenner
Regie: Juditz Lorentz
Mit: Lara Körte
Ton/Technik: Stephen Erickson
Produktion: Deutschlandradio 2006

© Deutschlandfunk, Feature, 21.9.2021

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