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Für William Hurt „Mit unergründlichem Lächeln“

Zum Tod des Schauspielers William Hurt: In den Achtzigerjahren, als in Hollywood die Actionhelden übernehmen, war er der smarte Gegenpol. Von Fritz Göttler.

In einem seiner ersten Filme, „Body Heat“, erscheint er kurz in einem gespenstisch kaltem Licht. Es ist heiß in Florida, und er reißt den Kühlschrank auf, stellt sich mit schwitzigem Oberkörper davor. Der Film (deutsch „Heißblütig – kaltblütig“) hat 1981 William Hurt zum Star gemacht für ein paar Jahre, als ein Yuppie, ein Anwalt, der viel auf seine Smartness gibt, er joggt natürlich und hat auch einen Schnurrbart, der ihn nicht wirklich aufregend macht, und er fällt mit Karacho auf die heiße Kathleen Turner rein, die ihn für einen mörderischen Plot umgarnt. So wie Fred MacMurray auf Barbara Stanwyck hereinfiel in „Double Indemnity“, von Billy Wilder, den Lawrence Kasdan als Modell nahm für seinen Neon-Noir.





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