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Schottlands entlegenstes Archipel „Die Vogelmenschen von St. Kilda“

Ein Dutzend Menschen und eine Million Seevögel leben auf St. Kilda – der außergewöhnlichsten Inselgruppe Schottlands. Weit draußen im Atlantik, ist sie nicht leicht zu erreichen. SWR-Reporter Udo Zindel hat sich auf den weiten Weg gemacht, das – noch – größte Seevogel-Habitat im Nordostatlantik zu erkunden und mehr über die Geschichte St. Kildas zu erfahren.

Ein Reisebericht von Udo Zindel

150 Kilometer vom Festland, im offenen Atlantik, liegt die Inselgruppe St. Kilda. Sie ist die einzige doppelte Welterbestätte Großbritanniens – sie steht auf der UNESCO-Liste sowohl wegen ihrer Natur als auch wegen ihrer kulturellen Bedeutung. In den jähen Abgründen ihrer Klippen fingen bereits jungsteinzeitliche Jäger Eissturmvögel und Basstölpel. In sechs Jahrtausenden entwickelte sich auf St. Kilda, weitgehend isoliert, eine ebenso robuste wie einzigartige Kultur, mit kaum hundert Menschen. Bis zu ihrer Evakuierung 1930 verstanden es die Insulaner, Seevögel nachhaltig zu jagen.

 

© SWR 2, Wissen, Feature, 1.1.2018

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