Jóhann Jóhannsson R.I.P. (19 September 1969 – 9 February 2018) / Aktualisiert
Völlig überraschend ist Jóhann Jóhannsson am Freitag in seiner Berliner Wohnung gestorben. Mit seinen wenigen Soundtracks war er gerade dabei das Genre auf den Kopf zu stellen. Seine Arbeiten für Denis Villeneuve ‚Sicario‘ und ‚Arrival‘ gehören für mich zum besten was ich in den letzten Jahren gehört hatte. ‚Arrival‘ war im letzten Jahr zum Dauerläufer geworden ( meine Nachbarn kennen es schon auswendig ) und ist immer noch die Referenz Aufnahme, wenn es um HIRES geht.
Vom Filter Magazin gibt es einen bewegenden Nachruf:
Eine sprachlose Huldigung für einen der wichtigsten Musiker unserer Zeit.
„Während der Arbeit an einem Soundtrack begreife ich mich nicht primär als Musiker, sondern eher als Filmemacher.“
„Die meiste Filmmusik ist voller Klischees“ erzählte er vor zwei Jahren über seine Arbeit am Science-Fiction- Film „Arrival“. „Mir geht es darum, neue Sounds zu kreieren.“
Das Filter Magazin mit einen langen Interview von 2015:
Hier ein Liveauftritt bei KEXP vom 2017:
Hier sein Mix für das FactMag von 2015:
Playlist:
- Mihaly Vig: The Turin Horse
- Dimitri Shostakovich: String Quartet No. 15 in E Flat Minor Op. 144 – 1. Elegy, Adagio
- David Lang: Amelia (I’m Waiting for My Man)
- Meredith Monk: Braid 1 and Leaping Song
- Robert Turman: Flux
- Glenn Branca: Second Movement (The Temple of Venus Pt. 2)
- Gloria Coates: Chiaroscuro – Illumination
- Witold Lutoslawski: Funeral Music – Prologue
- Jón Leifs: Hinsta Kveðja (Elegy) Op. 53 for String Orchestra
- Irena Havlová & Vojtěch Havel: Pod Hvězdou Pomiranč (Under The Orange Star)
- Charlemagne Palestine: Sliding Fifths (1 2)
- Alvin Lucier: I Am Sitting in a Room
- Holger Czukay: Boat Woman Song
- Charlemagne Palestine: One Two Three Fifths (1 3)
BYE !
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