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Die Musikwissenschaftlerin Helga de la Motte „Das Verstehen des Musikverstehens“

Helga de la Motte-Haber lieferte wichtige Beiträge zu einer Neukonzeption der Musikpsychologie und der Systematischen Musikwissenschaft. Von Thomas Groetz.

Da sich ihr musikwissenschaftliches Studium an ein Psychologiestudium angeschlossen hatte, war es nur logisch, dass Helga de la Motte-Haber sich intensiv mit den Wirkungsweisen der Musik beschäftigte. Dabei ging es darum, analytische Methoden zu einer systematischen Erforschung der Rezeption von Musik und Klang zu entwickeln. Ebenso beschäftigte sich de la Motte-Haber mit der Funktion von Klang in räumlichen Zusammenhängen. Mittels Publikationen und im Rahmen ihrer langjährigen Lehre an der Berliner TU wurde sie eine frühe Verfechterin dessen, was sich heute als Klangkunst etabliert hat.



© Deutschlandfunk Kultur, Neue Musik, 27.2.2024

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