Multitrack: Neue Musik von HJirok, Erika Angell, By The Waterhole und Ruth Wilhelmine Meyer
Hani Mojtahedy wird an der Seite von Andi Toma zur mythologischen Figur HJirok. Das Duo verwandelt persönliche Erinnerungen mit erweiterten Gesangstechniken, Soundscapes und bearbeiteten field recordings von Sufi Musik in ein universales Versprechen.
Hani Mojtahedy ist eine kurdische Sängerin, die im Iran geboren wurde. Nach einigen Jahren, in denen sie ihre Kunst durch die repressiven Bedingungen des Landes nur deutlich eingeschränkt präsentieren konnte, ging sie ins Ausland. In ihre Heimat zurückzukehren ist schon allein auf Grund der Tatsache unmöglich, dass sie eine weibliche Sängerin ist. Ganz zu schweigen von den politischen Aspekten ihrer Arbeit. Seit Jahren lebt sie in Berlin.
Gestartet war HJirok 2021 als audiovisuelles Performance-Projekt, mit dem Hani Mujtahedy und Andi Toma über die Wasserknappheit als Auswirkung des Klimawandels in der iranisch-kurdischen Region und dem irakisch-kurdischen Grenzgebiet reflektiert haben. „Hjirok“, das Debutalbum des Duos, erscheint am 8.3. auf dem Label Altin Village & Mine. Darüber hinaus präsentiert Ilka Geyer weitere starke Positionen aus abenteuerlichen Gefilden. Die Alben „The Obsession With Her Voice“ von Erika Angell, „One Voices“ von Ruth Wilhelmine Meyer und „three“ von By The Waterhole, dem diesmal nicht ganz Soloprojekt von Musikerin und Lyrikerin Eva Pfitzenmaier.
Meselek | 5:21
HJirok
Gorman | 6:31
HJirok
German Singer | 5:23
Erika Angell
Dress of Stillness | 7:08
Erika Angell
ding ding dong | 5:11
By The Waterhole with Stephan Meidell
red thread dirt – prévision | 6:52
By The Waterhole with Stephan Meidell
Reflections | 6:48
Ruth Wilhelmine Meyer
Entrance | 1:46
Ruth Wilhelmine Meyer
The Loki Castle – For Single Voices | 14:02
Ruth Wilhelmine Meyer
© WDR 3, open: Multitrack, 7.3.2024