„Die Vollbluttänzerin Sighilt Pahl“ Von Nathalie Nad-Abonji
DDR, 1957. Sighilt, ein schüchternes Mädchen aus Eberswalde, darf an der Staatlichen Ballettschule Berlin vortanzen und wird aufgenommen. Ihre Freude ist riesig.
Dass sie später einmal als Solistin des berühmten, schwedischen Cullberg Balletts das Publikum auf der ganzen Welt begeistern wird, ist damals noch undenkbar.
Ebenso, dass sie den renommierten Opernregisseur Götz Friedrich heiraten und mit ihm in den Westen fliehen wird.
Heute ist Sighilt Pahl 76 Jahre alt, unterrichtet junge Tänzer*innen weltweit und blickt auf ein bewegtes Leben zurück. Neben ihrer unermüdlichen Energie und großen Neugier, gehört eiserne Disziplin zu ihren herausragenden Eigenschaften. Diese Disziplin hilft ihr auch, mit dem alternden Körper und ihren Herzrhythmusstörungen zurechtzukommen. Als es Sighilt immer schlechter geht, raten ihr Ärzte zu einer Herzoperation. Doch es kommt zu Komplikationen.
Die Vollbluttänzerin Sighilt Pahl
Von Nathalie Nad-Abonji
Regie: Nathalie Nad-Abonji
Redaktion: Gabriela Hermer
Produktion: rbb 2020
© radio 3, Feature, 11.12.2024