Ultraschall Berlin – Festival für neue Musik 2025: Konzert vom 19.1.2025 mit dem Meitar Ensemble
Mit Werken von Batya Frenklakh, Elnaz Seyedi, Mauro Lanza, Georg Friedrich Haas und Yair Klartag. erühmt für seine »Exzellenz, Ausgeglichenheit und Präzision« hat sich das Ensemble Meitar aus Tel Aviv als eines der bedeutendsten Ensembles für zeitgenössische Musik einen Namen gemacht, weit über Israel hinaus.
Gegründet wurde Meitar im Jahr 2004, seinen 20. Geburtstag beging das Ensemble unter denkbar dramatischen weltpolitischen Umständen.
Eine Auswahl der zum Jubiläum in Auftrag gegebenen Werke bringt Meitar bei seinem Ultraschall-Debüt nach Berlin – als Europäische Erstaufführungen oder sogar Uraufführungen: denkbar unterschiedliche Werke ganz heterogener Provenienz, die sich auf künstlerische Weise mit der Gegenwart auseinandersetzen. Über allem mag stehen, was Georg Friedrich Haas seinem Geburtstagsgruß mit dem programmatischen Titel die schwache Kraft voranstellt: Die ›Schwache Wechselwirkung‹ ist ungeachtet ihres Namens die Grundlage der die Erde erreichenden Sonnenstrahlung und damit allen Lebens. © Texte: Ultraschall Berlin.
Batya Frenklakh
„colors of the sand“ für Ensemble (2025)
Uraufführung
Elnaz Seyedi
„Fragmente einer Erinnerung“ für Ensemble (2015)
Mauro Lanza
„The Lincolnshire Poacher II“ für sechs Musiker*innen und Elektronik (2022)
Europäische Erstaufführung
Georg Friedrich Haas
„die schwache Kraft“ für Ensemble (2024)
Uraufführung
Yair Klartag
„The sun will stand still“ für Ensemble und Elektronik (2024)
Europäische Erstaufführung
Ultraschall Berlin – Festival für neue Musik
Radialsystem Berlin
Aufzeichnung vom 19.01.2025
Meitar Ensemble:
Anat Nazarathy, Flöte
Nir Marom, Klarinette
Nadav Cohen, Fagott
Taila Herzlich, Violine
Yoni Gotlibovitch, Violoncello
Amit Dolberg, Klavier
Nadav Rogel, Schlagzeug
Mauro Lanza, Elektronik
Leitung: Pierre-André Valade
© Deutschlandfunk Kultur, Konzert, 21.1.2025