„Was bleibt, ist deine Stimme“ Alida Hisku, Sängerin im roten Hinterland
Sie war ein Star in ihrem Land. Alle kannten sie. Nur das Land kannte niemand. Alida Hisku war die Stimme Albaniens. In einem kurzen historischen Moment, als sich der betonkommunistische Staat westlichen Musikeinflüssen öffnete und alle singen durften, was sie wollten. Beinahe jedenfalls.
Von Fritz Schütte
Das war im Jahr 1972 und der Moment währte nicht lange. Anfang der 80er-Jahre erhielt Alida Hisku Auftrittsverbot und wurde unter Hausarrest gestellt. Später emigrierte sie nach Deutschland, wo sie noch heute lebt.
Autor Fritz Schütte erzählt die Geschichte der Künstlerin, die Geschichte eines Liederfestivals, die Geschichte einer Schallplattensammlung und – nebenbei – seine eigene Geschichte, die ihn mit Albanien verbindet. (Produktion 2014)
© SWR 2, Feature, 29.4.2018
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