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„Lichtbilder, Sprachbilder“ Über Poesie und Fotografie

Von Tobias Lehmkuhl. Über Korrespondenzen und Kontraste zwischen Wort und Foto. Fotografien sind immer wieder Anlass und Ausgangspunkt für Gedichte.

Sie fordern Wortkünstler mindestens so stark heraus wie Gemälde oder Musik. Doch nicht nur die Bilder, auch der fotografische Blick hat Dichter in ihrer Arbeit beeinflusst. Ob William Carlos Williams, Jürgen Becker oder Friederike Mayröcker – Dichterinnen und Dichter schauen häufig mit dem vermeintlich neutralen Kameraauge auf die Welt. Oder sie greifen wie Esther Kinsky, Barbara Köhler und Sabine Scho zur Kamera und stellen in ihren Büchern ein Gespräch her zwischen Versen und eigenen Fotografien. Anregung, Herausforderung, Ergänzung – die Interaktionen zwischen beiden Ausdrucksformen sind vielfältig. Tobias Lehmkuhl erkundet die Korrespondenzen zwischen den Künsten und ihre Unterschiede, das produktive Miteinander und den Kontrast zwischen ihnen.

© Deutschlandfunk Kultur, Literatur, 31.8.2025

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