Für Richie Beirach „Taktvoll auch in taktloser Musik“
Von Henry Altmann. Er war einer der letzten klassischen US-amerikanischen Jazzpianisten, der sich immer auch stark für die europäischen Quellen des Jazz gemacht hat. Am 26. Januar ist Richard Alan, genannt „Richie“ Beirach, im Alter von 78 Jahren in Worms gestorben.
Am 23. Mai 1947 in Brookyln geboren, präsentiert er nach acht Jahren klassischer Ausbildung seinem Lehrer James Palmieri stolz das Album „Billy Boy“ des Jazzpianisten Red Garland, der es hasste. Aber Beirach liebte es.
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Jazz ist eine Kombination aus europäischer Harmonik und Melodik, afrikanischem Rhythmus und amerikanischen Popsongs der 1930er-, 1940er- und 1950er-Jahre. Jazz war meiner Meinung nach nie „rein“. Und das ist ja das Schöne an ihm, dass er eine Kombination verschiedener Dinge ist. – Richie Beirach
© ARD Jazz 01/2026