Hörspiel: „Meine Erinnerungen reißen mich in Stücke“ Von Cristin König
1816. Am Genfer See trifft sich eine besondere Gesellschaft: Lord Byron, Percy Shelley, Mary Shelley, ihre Stiefschwester und ein befreundeter Arzt. Alle gerade mal um die 20, unverheiratet. Gewitter und Dauerregen halten die Fünf im Haus.
Sie vertreiben sich die Zeit mit Vorlesen, Politisieren und Fantasieren – die Idee zu „Frankenstein“ entsteht. Jahre später sterben die drei Männer durch Drogen, Selbstmord, Ertrinken. Die einsame Mary Shelley erinnert sich an jene Nacht, in der das Monster geboren wurde.
„Meine Erinnerungen reißen mich in Stücke“ Ursendung
Frei nach Motiven aus Mary Shelleys biografischen Notizen
Von Cristin König
Regie: die Autorin
Mit: Julika Jenkins, Patrick Güldenberg, Veronika Bachfischer, Trystan Pütter, Sebastian Schwarz, Steven Scharf, Max Urlacher
Komposition: Friederike Bernhardt
Ton: Andreas Stoffels
Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2018
Anschließend: „Rede zum Entwurf eines Gesetzes gegen die Maschinenstürmerei“
Von George Gordon Byron
Produktion: DeutschlandRadio Berlin 2007
Cristin König, geboren 1965 in Trier, Schauspielerin, Theater-, Drehbuch- und Hörspielautorin, Regisseurin. Als Schauspielerin mit festen und freien Engagements an großen deutschsprachigen Bühnen; 2011 Regiedebüt mit ihrem Stück „Die Wohngemeinschaft“ am Maxim Gorki Theater Berlin. Nach „Lila und Fred“ (DKultur 2016, Hörspiel des Monats August) ist „Meine Erinnerungen reißen mich in Stücke“ ihr zweites Hörspiel als Autorin und Regisseurin.
© Deutschlandfunk Kultur, Hörspiel, 3.6.2018