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R.I.P. Henrike Naumann … Nachrufe …

Von Hilka Dirks (TAZ). Viel zu spät, viel zu früh. Henrike Naumann sollte als erste ostdeutsche Frau den Deutschen Pavillon der Biennale von Venedig bespielen. Nun ist die Installationskünstlerin überraschend verstorben.

Alles an Henrike Naumann prägte sich ein. Der akkurate schwarze Haarschnitt. Ihr oft ironisch gebrochener und doch uniformiert wirkender Kleidungsstil. Die überaus freundlichen, klugen Augen hinter der klaren Drahtbrille. Die klaren Worte, mit denen die Künstlerin ihre Praxis und die Welt, in der sie stattfand, beschrieb. Die ästhetische Handschrift ihrer Kunst, die sich herkömmlichen Genre-Einordnungen entzog, indem sie etwas vollkommen Neues schaffte.

© TAZ, Kultur, Künste, 16.2.2026

Ideologie beginnt im Wohnzimmer

Von Marcus Woeller (Welt). Henrike Naumann ist mit nur 41 Jahren gestorben. Die Gegenwartskunst verliert mit ihr eine der wichtigsten Stimmen ihrer Generation. Naumanns Vermächtnis wird nun der Deutsche Pavillon auf der Biennale von Venedig.

© Welt, Kultur, 17.2.2026

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