Release Tipp: Røed Quartet – Red Nose Hymn / Sauajazz
Es erwartet euch packender Jazz, der leider nur von kurzer Dauer ist. Aber weil es so schön ist, drücke ich gleich die Replay-Taste, oder Ihr starte die Playlist neu. Wie es beliebt.
Die Eigenkompositionen fußen auf der großen Tradition der 1960er Jahre, dem sogenannten goldenen Jazz-Zeitalter, und das macht richtig Spaß. Getragen von einem dynamischen und gut ausbalancierten Zusammenspiel ist das Debüt des norwegischen Modern-Jazz-Quartetts Røed vom Sauajazz-Label ein voller Erfolg. Jetzt müssen sie nur noch in meiner Nähe spielen, dann bin ich dabei!

Das Røed Quartet ist ein modernes Jazzensemble, das Eigenkompositionen spielt, die in der Blütezeit der 1960er Jahre verwurzelt sind. Unter der Leitung des norwegischen Saxophonisten Aksel Røed besteht die Band aus der schwedischen Schlagzeugerin Cornelia Nilsson (Aaron Parks), dem lyrischen Lyder Røed (FIEH, Slow is the New Fast) an Trompete und Flügelhorn sowie dem zuverlässigen Ola Høyer (Cortex, Moon Relay) am Kontrabass. Die Gruppe bietet ein energiegeladenes und zutiefst musikalisches Zusammenspiel. Die Band wurde ursprünglich für einen Auftrag für das Tedansfestival im Jahr 2024 zusammengestellt und nahm später dieses Album, ihr Debüt, auf. © Text: Liner Notes
Als der norwegische Saxophonist Aksel Røed für das Tedans-Festival (ein Festival, das ich wärmstens empfehlen kann) im Jahr 2024 die Band „Røed Quartet“ zusammenstellte – mit seinem Bruder Lyder Røes an der Trompete, Ola Høyer am Bass und Cornelis Nilsson am Schlagzeug –, hat er wirklich den Jackpot geknackt. Mit vier hervorragenden Musikern, die diese Tradition wirklich beherrschen. Ein großartiges Album! – Jan Granlie (Salt-peanuts.eu)