Kevin Drumm spricht nicht gerne über Musik. Im Gespräch versteckt er sich lieber hinter der Paradoxie „Laut ist auch nicht anders…
Von Torsten Möller (WDR 3). Heute scheint es, als sei Revolutionen das Scheitern eingeschrieben. Aber: Mit Revolutionen sind zumindest Hoffnungen verbunden – Hoffnungen, die letztlich nicht immer mit der Umwälzung aller Verhältnisse verbunden sein müssen.
Dieses Studio für Neue Musik spürt politischen, technologischen und kompositionstechnischen Aufbrüchen im 20. Jahrhundert nach. Sie zeigen: Tradition ist nicht alles, manchmal ist es auch nötig, sie zu hinterfragen – sei es auch mit dem Pathos und Verve, die hinter revolutionären Gedanken und Erfindungen nun mal stecken.
© WDR 3, WDR 3 Studio Neue Musik, 25.1.2026
Jean Claude Risset – Computer Suite from Little boy (1969) – Elektronische Komposition
Frederic Rzewski – The people united will never be defeated für Klavier (1975)
Marc-André Hamelin
Luigi Nono – Il canto sospeso für Stimmen, Chor und Orchester (1956)
Susanne Otto (Mezzo-Sopran), Marek Torzewski (Tenor), Barabara Bonney (Sopran), Berliner Philharmoniker, Ltg. Claudio Abbado
Conlon Nancarrow – Study No. 48 c for player piano (1950)
Ruth Crawford Seeger – Andante for strings (1931)
Luzerner Sinfonieorchester, Ltg. James Gaffigan
Christian Wolff – Exercise 28 für Theremin und Ensemble (1999)
Lydia Kavina, Ensemble Sospeso
Mauricio Kagel – Ludwig van für Ensemble (1969)
ad-hoc-Ensemble
