„Zwei Räder, ein Lenker und das reicht“ Die Lange Nacht vom Radfahren
Von Frank Riede (DFK). Erst vor gut 200 Jahren hat der Mensch gelernt, auf zwei Rädern das Gleichgewicht zu halten. Wir blicken auf die Entwicklung des Fahrrads, aber vor allem auf Geschichten derer, die es heute nutzen. Von Alltagsradlern und dem Kampf um die Straße.
Transportmittel, Sportgerät, Spielzeug – und manchmal ist das Fahrrad auch noch mehr: das Zentrum einer Lebenseinstellung. Erst vor gut 200 Jahren hat der Mensch gelernt, auf zwei Rädern das Gleichgewicht zu halten. Die Lange Nacht erzählt von Historie und Entwicklung des Fahrrads, aber vor allem Geschichten von Radfahrerinnen und Radfahrern. Es geht ums Alltagsradeln, um den Verteilungskampf auf den Straßen, um Berufe auf und mit dem Rad, um die Soziologie der Räder und Radelnden und darum, was die Elektrifizierung des Rades verändert. Wir sprechen mit der Fahrradstaffel der Polizei, einem Unfallforscher, einer Vertreterin der Wirtschaft und Fahrradhändlerinnen und -händlern, mit Fahrradlobbyistinnen, einem Kurierfahrer, dem Bundesverkehrsminister und noch vielen anderen, und fragen sie, wie es den Menschen und den Fahrrädern gerade so geht und wo es hingeht. Und seit wann gibt es eigentlich die Fahrradklingel? Max Raabe singt dazu „Zwei Räder, ein Lenker und das reicht / Manchmal ist das Leben ganz schön leicht“. Die „Lange Nacht“ steigt pünktlich zum Startschuss für die Tour de France in die Pedale, geht aber nicht auf Radfahren als (Profi-)Sport ein, sondern beschränkt sich auf den Fahrradgebrauch von Amateuren.
Zwei Räder, ein Lenker und das reicht
Die Lange Nacht vom Radfahren
Von Frank Riede
Regie: Philippe Brühl
© Deutschlandfunk Kultur, Lange Nacht, 4.7.2026
Habe immer gerne „lange Nächte“ genossen auf meinen nächtlichen Radtouren durch das Lippische Bergland. Keine Autos, frische klare Luft und der Geruch von Wald und Wiesen.
Hallo Vernier. Ich kann dir nur zustimmen. Ich bin im Urlaub selbst viel Radgefahren und es ist einfach schön so zu fahren, ohne Autoverkehr.