Gewundenes Blech – Das Horn im Jazz
Von Nina Polaschegg (SWR Kultur). Früher war das Horn in Jazzensembles selten, später wurde es immer mehr zum gleichwertigen (Solo-) Instrument. Nina Polaschegg stellt Musiker wie Arkady Shilkloper, Julius Watkins oder Sharon Freeman vor.
„Horn“ – da denkt man an Jagdhorn, Naturhorn, an Anton Bruckner oder György Ligeti, aber an Jazz? Aber doch, es gibt sie, Hornistinnen und Hornisten, die improvisieren und mit ihrem Instrument experimentieren. Als „Vater des Jazzhorns“ gilt Julius Watkins, der in den 1940er-Jahren das Instrument in den Jazz einführte. Nahm es in frühen Jazzorchestern eher eine unterstützende Funktion ein, wurde das Horn später immer mehr zum gleichwertigen (Solo-) Instrument. Musiker wie Gunter Schuller oder Arkady Shilkloper oder Sharon Freeman sind einige, die uns in der heutigen Sendung begegnen werden.
© SWR Kultur, Jazz, 15.8.2026
Arkady Shilkloper:
Kobra
Shilkloper, Corrêa, Breinschmid
Claudio Pontiggia, Uli Scherer:
Interlude
Vienna Art Orchestra
Leitung: Mathias Rüegg
Patricia A. „Patti“ Bown:
G’wan train
Quincy Jones and his orchestra
S. Julius Watkins (French Horn)
Phil Woods (Saxofon)
Aufnahme SWR 1961, Live in Ludwigshafen 1961
Thelonius Monk:
Think of One
Thelonius Monk (Piano)
Sonny Rollins (Tenorsaxofon)
Julius Watkins (French Horn)
Percy Heath (Bass)
Willie Jones (Schlagzeug)
John Chalmers „Chummy“ MacGregor:
Moon dreams
Miles Davis Nonet
Franz Koglmann:
Garden with blue terrace
Franz Koglmann Septet
Charles Edward Haden / Bearb: Carl Alexander Bally:
Not in our name
Liberation Music Orchestra
Leitung: Carla Bley
Harold Arlen:
Come rain or come shine, aus: St. Louis Woman. Musical
Julius Watkins, David Amram, Fred E. Klein, Tony Miranda (Horn)
Mat Mathews (Akkordeon), Joe Puma (Gitarre), Milt Hinton (Kontrabass)
Osie Johnson (Schlagzeug)