Radiotipps für den 13.9.2026
Die Radiotipps in der Übersicht für alle Kultursender des Öffentlich-rechtlichen Rundfunks, ByteFM sowie des Ö1.
00:03 Uhr Bayern 2 Radiojazznacht
Vor 25 Jahren: Sonny Rollins und das 9/11 Concert
Mit Marcus A. Woelfle
00:05 Uhr Deutschlandfunk Kultur Neue Musik
„Musikalische Chimären“ Die virtuose Kombinatorik des Komponisten Ming Tsao
Von Matthias Richard Entreß (Wdh. v. 08.09.2026)
Der Amerikaner Ming Tsao betrachtet das Komponieren fast wie eine spekulative Form der Musikethnologie.
01:03 Uhr Ö1 Jazznacht
Uli Soykas Ensemble Pan Tau-X in Krems, bei Glatt & Verkehrt 2003
Am 29. Juli 2003 stand das Ensemble Pan Tau-X unter der Leitung des Wiener Jazzschlagzeugers Uli Soyka auf der Bühne der Winzer Krems bei Glatt & Verkehrt. Unter dem Label Pan Tau-X lädt Soyka seit Jahren wechselnde Musiker:innen zum Zusammenspiel ein. Das „X“ steht dabei für das Unbekannte und die Offenheit der Improvisation. Für das Festival Glatt & Verkehrt formierte Soyka mit „Cooking Drums“ eine hochkarätige Besetzung: Gleich drei Schlagzeuger:innen – Soyka selbst, Judith Schwarz und Andi Menrath – sorgten gemeinsam mit einem reichen Arsenal an Perkussionsinstrumenten für rhythmische Vielfalt.
Verstärkt wurde das Trio durch den Saxofonisten Klaus Dickbauer und den Bassisten Tobias Vedovelli. Im freien Zusammenspiel und mit eigenen Kompositionen entwickelte die Band eine energiegeladene, vielschichtige Klangkulisse und begeisterte damit das Publikum.
13:00 Uhr Kaisers Klänge – Musikalische Entdeckungsreisen
Kein Tag wie jeder andere – Musik zum 11. September 2001
Die Terroranschläge vom 11. September 2001 hatten massive Auswirkungen auf Kultur und Gesellschaft. Auch die internationale Musiklandschaft reagierte unmittelbar auf die Ereignisse. Dabei entstanden sowohl politische Protestsongs als auch reflektierende Kammermusikwerke.
13:30 Uhr Deutschlandfunk Zwischentöne
Musik und Fragen zur Person: Die Künstlerin Gabriele Stötzer im Gespräch mit Marietta Schwarz
In der DDR stand Gabriele Stötzer unter Beobachtung der Stasi. Im wiedervereinigten Deutschland wurde sie wenig wahrgenommen. Das radikale Werk der heute 73-Jährigen erfährt derzeit durch eine große Einzelausstellung in Berlin späte Aufmerksamkeit.
15:00 Uhr radio 3 Die Hörbiografie
Dmitrij Schostakowitsch – Doppeltes Spiel: Held der sozialistischen Arbeit (1962 – 1969)
Eine Hörbiografie von Jörg Handstein (9/10)
15:04 Uhr SWR Kultur Das Musikporträt
Die Komponistin Sara Glojnarić. Von Hannah Schmidt
Wir sind tagtäglich umgeben von Sound, von Bildern und kleinen Texten, von Geschichten, Charakteren und Ereignissen. Wie wir die Welt und ihren Klang wahrnehmen, hängt eng mit dieser popkulturellen Sozialisation und den Erinnerungen an sie zusammen. Die 1991 geborene queere kroatische Komponistin Sara Glojnarić lauscht in ihrer Arbeit tief hinein in den gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Alltag und extrahiert aus seinen Bestandteilen eine Musik, die nicht nur lange nachschwingt, sondern die Hörenden dazu einlädt, sich selbst mit ihren Identitäten, Werten und Erfahrungen in der Welt neu zu verorten. In diesem Porträt nimmt sie uns mit hinein in ihre künstlerische Arbeit.
15:04 Uhr WDR 3 Kulturfeature
Mit der Schriftstellerin Esther Kinsky im Friaul
Von Tobias Lehmkuhl
15:05 Uhr Deutschlandfunk Rock et cetera
„Ein Lächeln im Gesicht“ Farin Urlaub macht sein Lebensmotto zum Solo-Album
Von Vincent Neumann
Farin Urlaub widerspricht fast jedem Rockstar-Klischee: Er trinkt keinen Alkohol, raucht nicht, ist überzeugter Pescetarier und verbringt die Hälfte des Jahres wechselweise auf Weltreise oder seinen Olivenhainen auf Sardinien. Doch als Frontmann der Band Die Ärzte hat der als Jan Vetter in West-Berlin geborene Gitarrist an der Seite von Bela B ab Anfang der 1980er-Jahre die Musikwelt auf den Kopf gestellt und den Punkrock salonfähig gemacht. Und wenn die selbsternannte „beste Band der Welt“ mal Pause macht, geht Farin Urlaub auf Redetour „Übers Reisen“ oder spielt mal eben neue Songs ein. Im September erscheint das fünfte Solo-Album des 62-jährigen Globetrotters, dessen Titel auch als Lebensmotto taugt: „Ein Lächeln im Gesicht“ – ein wilder Mix aus Rockbrettern, Spaß-Punk, Anti-Liebesliedern und Cumbia-Ausflug, garniert mit einem Hauch Gesellschaftskritik.
15:05 Uhr Bayern 2 Hörspiel
„Drifter“ von Ulrike Sterblich
Komposition: Saroos Regie: Alexandra Distler BR 2024
Mitten im Leben stehen Wenzel und Killer, der eine im Community-Team eines öffentlich-rechtlichen Senders, der andere PR-Chef eines Lebensmittelkonzerns. Da wird Killer vom Blitz getroffen, eine mysteriöse Frau mit tanzendem Hund taucht auf, und die beiden Freunde sehen die Welt um sich herum plötzlich so wie sie ist: sinnfreie Teambuilding-Maßnahmen, Homeoffice-Einsamkeit, die ausbeuterische Beschäftigung von Journalisten und die unzähmbare Empörungsgesellschaft.
17:10 Uhr Ö1 Spielräume Spezial
Grenzgänger: Bands zwischen Jazz, Pop und Elektronik
Aktuelles vom Duo Meatshell, vom Srdjan Ivanovic Quartett und dem Geiger Bjarke Falgren
18:00 Uhr HR 2 Feature
Unter fremden Himmeln. Den Katarakt im Sandelboot hinab
Gustave Flauberts Reise in den Orient – von Uwe Schultz
18:20 Uhr SWR Kultur Hörspiel
Der abenteuerliche Simplicissimus (4/4) – Viertes Element: Wasser / Abschied
Hörspiel in 4 Elementen nach dem Roman von Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen
Hörspielbearbeitung und Regie: Hans Gerd Krogmann
(Produktion: SWR 2000)
18:30 Uhr Deutschlandfunk Kultur Hörspiel
German Diaries (1/4) Von Samuel Beckett
Bearbeitung und Übersetzung: Gaby Hartel
Regie: Gaby Hartel, zeitblom
Komposition: zeitblom
Ton und Technik: Thomas Monnerjahn, Susanne Beyer
Regieassistenz: Marie Permantier
Dramaturgie: Sabine Küchler
Deutschlandfunk 2026
Samuel Beckett hat nur einmal in seinem Leben über längere Zeit Tagebuch geführt, nämlich auf seiner großen Deutschlandreise von September 1936 bis April 1937, die ihn u. a. nach Hamburg, Berlin, Dresden und München führte.
19:00 Uhr HR 2 hr-Bigband
PLAY! – With Chris
hr-Bigband & Studierende des Masterstudiengangs Bigband, cond. by Christopher Zuar, Hörfunkstudio II des Hessischen Rundfunks, Frankfurt, Juli 2026
20:00 Uhr ByteFM Neuland mit Christian Tjaben
Nostalgie und Neuerfindung
Frische Ware mt Vorgeschichten: Jede Menge popkulturelles Gepäck heute im Laderaum des Neulands. Unter anderem von Hercules & Love Affair, Bonobo, Sylvan Esso Altmeister Haruomi Hosono, Ebow, dem Ezra Collective, der Ibibio Sound Machine, Valerie June, Dizzee Rascal und natürlich unseren schottischen Freunden Arab Strap und deren ByteFM-Album-der-Woche „Half-Told Tales“.
20:00 Uhr Deutschlandfunk Kultur Konzert
20 Jahre Internationaler Aeolus Bläserwettbewerb
Preisträgerkonzert aus der Tonhalle Düsseldorf
Ferdinand David: Concerto für Posaune
Raph Vaughan Williams: Tuba Concerto
Oskar Böhme: Konzert f-Moll für Trompete und Orchester
Düsseldorfer Symphoniker
Leitung: Kyrian Friedenberg
Aufzeichnung vom 13.09.2026
Für Posaune, Tuba und Trompete ist der Wettbewerb in diesem Jahr ausgeschrieben – zum 20. Jubiläum. Konzertraritäten stehen auf dem Programm der finalen Wettbewerbsrunde. Die Sieger, die aus den jeweiligen Instrumentengruppen in den Vorrunden hervorgegangen sind, spielen um die drei ersten Platzierungen. Junge Musiker mit herausragenden Leistungen sind aus der ganzen Welt zusammenkommen, um sich einer erlesenen Fachjury zu stellen und dem Publikum, das seinen eigenen Favoriten küren kann. In dieser Sendung hören wir die Preisträger und erfahren das Votum von Jury und Konzertbesuchern.
Einen Rückblick auf 20 Jahre Aeolus und die Relevanz des Wettbewerbs senden wir im Anschluss.
20:01 Uhr Ö1 Zeit-Ton
„Dem Unbegreiflichen auf der Spur“ Ingrid Schmoliner im Zeit-Ton Porträt
Im Zentrum der musikalischen Arbeit der Komponistin und Improvisatorin Ingrid Schmoliner steht das Unbegreifliche, – die Auseinandersetzung mit dem Tod und dem, was möglicherweise danach kommt; die auf die Menschen so mystisch wirkende Ungezähmtheit der Natur; das Widersprüchliche und Paradoxe, das uns bei jedem Schritt zu begleiten scheint. Schmoliners Hauptinstrument ist dabei das Klavier. Mit ihren ausgetüftelten Präparierungen, für die sie neben Holzstäbchen, Plastikklötzen, Metall und Gummi etwa auch Stachelschweinstacheln verwendet, schafft es die Musikerin dem Klavier Klänge zu entlocken, die an die unterschiedlichsten Instrumente denken lassen, von diversen Schlaginstrumenten über Electronics bis hin zur menschlichen Stimme, aber auch an Walgesänge fühlt man sich mitunter erinnert, wenn durch Reibung die Luft in den ausgetrockneten Stachelschweinstacheln in Schwingung gerät. Und Ingrid Schmoliner arbeitet gerne mit ihrer Stimme, vom Obertongesang über den Jazzgesang bis hin zum Jodeln reicht die Palette an Techniken, die ihr dabei zur Verfügung stehen. In diesem „Zeit-Ton“-Porträt tauchen wir hinab zu den Anfängen und hören in Neuerscheinungen hinein, etwa in „Haar“ (Trost Records), die dritte Veröffentlichung von Nabelóse, dem Duo mit Elena Kakaliagou, das von österreichischer und griechischer Volksmusik inspiriert wurde.
20:03 Uhr ARD Radiofestival. Konzert
Klavier-Festival Ruhr / Beethovenfest Bonn
Klavier-Festival Ruhr
Wolfgang Amadeus Mozart: Requiem d-Moll KV 626, bearbeitet von Karl Klindworth
Hector Berlioz: Symphonie fantastique op. 14, bearbeitet von Franz Liszt
Vadym Kholodenko (Klavier)
(Konzert vom 28. Juni 2026 im Salzlager der Kokerei Zollverein, Essen)
Beethovenfest Bonn
Ragnhild Hemsing (Violine und Hardangerfiedel)
Omar Massa (Akkordeon)
(Konzert vom 5. September 2026 in der St. Marien Kirche, Bonn)
20:03 Uhr Bayern 2 Radiomitschnitt aus Franken
Würzburger Hafensommer und Kulturinsel Wöhrmühle
Von Indie-Pop bis zu Kora-Klängen: „Von Wegen Lisbeth“ und Sona Jobarteh zeigen, wie wir heute leben, lieben und zweifeln – zwischen Strandbad-Sommer und Griot-Geschichten
Im „Radiomitschnitt aus Franken“ trifft Indie-Pop auf Griot-Tradition: Sona Jobarteh singt auf der Kulturinsel Wöhrmühle – „Von Wegen Lisbeth“ beim Würzburger Hafensommer. Zwei sehr unterschiedliche Stimmen, die doch ähnlichen Fragen nachgehen: Wie leben, lieben, zweifeln wir in Zeiten dauernden Ausnahmezustands?
„Von Wegen Lisbeth“ bringen ihre „Strandbad Eldena“-Sommertour 2026 nach Bayern – ein lakonischer Blick auf die Absurditäten der Gegenwart.
20:05 Uhr Deutschlandfunk Feature
„Das hellhörige Haus“ Ein akustisches Abschiedsalphabet
Von: Ludwig Berger Regie: der Autor
Redaktion SWR: Michael Lissek SWR 2026
Nach dem Tod seines Vaters verbringt Ludwig Berger einen letzten Sommer im Haus seiner Eltern. Erinnerungen vermischen sich mit den Geräuschen, die er mit dem Ort verbindet: von den Birken im Garten bis zu den Stimmen der Eltern.
20:58 Uhr Ö1 Zeit-Ton
Wärmende Orgelklänge bei Unsafe and Sounds
Konzert-Premiere von Claire M. Singer und Christian Fennesz
Mit seinem diesjährigen Thema „The level sunlight still warms walls“ widmete sich das Wiener Festival Unsafe and Sounds in seiner zwölften Ausgabe den „affektiven Qualitäten von Sound“. Weniger konfrontativ sollte das Programm sein, „stattdessen wendet es sich der Romantik zu und rückt Sentiment und Sentimentalität, Sensibilität und Sinnlichkeit, Natur, Schönheit und Harmonie in den Vordergrund“, heißt es in einem begleitenden Text.
So auch der Konzertabend am vergangenen Donnerstag: Im Rahmen einer Kooperation von Unsafe and Sounds und dem ORF Radiokulturhaus fand in der Reihe „Orgel im Fokus“ erstmals ein gemeinsamer Auftritt von Claire M. Singer und Christian Fennesz statt.
Im „Zeit-Ton“ sind diese Premiere sowie Ausschnitte aus den jeweiligen Solo-Auftritten zu hören. Im Interview erzählen Singer und Fennesz über ihre Musik und Projekte.
Die schottische Organistin und Cellistin Claire M. Singer ist seit 2012 Musik-Direktorin der Londoner Kirche Union Chapel, vier Jahre später gründete sie das Festival Organ Reframed und ist u.a. im Stockholmer Fylkingen Institut aufgetreten. Spezialisiert hat sich Singer auf experimentelle Drone-Flächen, sie spiele die Orgel wie einen Synthesizer, sagt die Künstlerin. 2025 veröffentlichte sie ihr drittes Album „Gleann Ciùin“ auf dem renommierten Londoner Label Touch.
Ebenfalls auf Touch erscheinen die Alben des Wiener Gitarristen und Elektronik-Pioniers Christian Fennesz. Sein Album „Hotel Paral.lel“ wurde 1997 mit dem Prix Ars Electronica ausgezeichnet. Fennesz arbeitete mit Pita Rehberg, Jim O’Rourke und Ryuichi Sakamoto.
Im Großen Sendesaal des Radiokulturhauses präsentierten Claire M. Singer und Christian Fennesz bei „Orgel im Fokus“ ein Konzert für Orgel, Elektronik und Gitarre in drei Teilen: zweimal solo und ein Duo.
An diesem Abend gab es auch die Solo-Konzerte des schwedischen Organisten Hampus Lindwall und der französischen, aktuell in Wien lebenden Posaunistin Chloé Ryo. Auch sie verbinden traditionelle mit aktuell-experimentellen Spielweisen ihres Instruments.
Im „Zeit-Ton extended“ am Freitag, 9. Oktober, folgen die vier Einzel-Shows von Ryo, Lindwall, Fennesz und Singer.
22:05 Uhr Ö1 Diagonal
Fetischknochen und Quantenfuturismus. Zur Person Moor Mother
Die wunderbar vielfältige Welt der schwarzen Poetin, Aktivistin, Sängerin und Rapperin Camae Ayewa a.k.a. Moor Mother.
Anschl.: Diagonals feiner Musiksalon: Irreversible Entanglements – „Future Present Past“ und Saul Williams – „Leap Life“
Camae Ayewa, professionell bekannt als Moor Mother, gehört zu den auffälligsten Stimmen und Erscheinungen der jüngeren afroamerikanischen Musikgeschichte. Geboren 1981 in Maryland verbrachte sie einen Großteil ihres Erwachsenenlebens in Philadelphia, wo sie sich Hals über Kopf in die dortige Musikszene stürzte.
Am Anfang war Punk die „Weapon of Choice“, doch Moor Mother erweiterte schnell ihre Klangpalette: Hip Hop mit den Mighty Paradocs, und, als Solokünstlerin, beginnend mit „Fetish Bones“, harsche Elektronik, kombiniert mit konfrontativen Texten, die schwarze Lebensrealität in atemlose, dissonante Metapherngeflechte verwandelten.
23:03 Uhr Bayern 2 Nachtmix
Podcast „Kontinental-Platten“: Türkei
Türkei: der Hype um turkish psychedelic Rock
Moderation: Jay Rutledge
DJs, Bands und Plattenfirmen auf der ganzen Welt haben unter dem Label „Turkish psychedelic Rock“ türkische Musik aus den 60er und 70er Jahren für sich entdeckt. Flaggschiff des Trends ist die holländische Band Altin Gün die mit Covern aus der Ära die Bühnen großer Rockfestivals erobert hat. Und es ist auch in Deutschland erstmals trendy geworden türkische Musik außerhalb migrantischer Lebenswelten aufzulegen.
Der Filmemacher Cem Kaya beleuchtet den Trend aus der nicht immer einfachen türkischen Gastarbeitergeschichte in Deutschland. Gaye Su Akyol zählt zu den wenigen Bands aus der Türkei selbst, die Teil dieses Hypes geworden sind. Ihr fehlt bei diesem Trend das Verständnis für die politische Dimension dieser Musik. Der Mannheimer Gitarrist Engin hat endlich einen Ausdruck gefunden, mit dem er seine deutsch-türkische Identität entspannt leben kann.