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Nach hören Etta Scollo „Von Zeit zu Zeit“

Von Ariane Huml

Hat sie noch im letzten Jahr ihr Publikum mit ihrem Programm „Lunaria“, der Vertonung von Liedern nach Gedichten von Giacomo Leopardi und eines Romans des 2012 verstorbenen sizilianischen Dichters Vincenzo Consolo verzaubert, widmet sie sich in ihrem diesjährigen Programm „Tempo al Tempo“ den immer wiederkehrenden Fragen von Zeit und Raum, von Begegnung und Liebe, von Abschied und Wiedersehen. Gemeinsam mit der Cellistin Susanne Paul ist ein Programm entstanden, das sich zwischen spielerischer Leichtigkeit und großem Ernst bewegt. In farbenfrohen Geschichten und Liedern aus ihrer sizilianischen Heimat besingt Etta Scollo mal laut, mal ganz leise das Leben, die Liebe und das Vergehen der Zeit. Wäre Edith Piaf Italienerin gewesen, hätte sie Etta Scollo geheißen.

© SWR 2, Musik der Welt, 26.1.2016

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